Konfigurator

Wer komplexe Produkte anbietet, kann seinen Kunden mit einem Konfigurator helfen. Lesen Sie hier wie ein solcher Konfigurator funktioniert, was einen guten Konfigurator ausmacht und worauf Sie generell achten sollten bei einem Konfigurator.

Konfigurator

Das Wort konfigurieren steht für Gestalten, Bilden, Arrangieren oder Verformen unter Berücksichtigung spezifischer Anwendungen und Benutzer. Konfiguratoren wurden erstmals in Deutschland von Automobilherstellern auf ihren Webseiten genutzt. Hardwareversender nutzen zurzeit immer mehr diese Softwaremodule für ihren Vertrieb und die Textilbranche für die Maßkonfektion. Ein Konfigurator besteht aus einem Servermodul, der die verschiedenen Konfigurationen speichert und sie dem Nutzer in einen Browser präsentiert. Es sind Computersysteme, die den Prozess des Zusammenstellens von Baugruppen und Komponenten zu einem Produkt unterstützen. Entscheidend bei diesem System ist die Forderung des Konfigurators an den Nutzer die passenden Angaben zu machen, um ein gewünschtes Produkt zu beschreiben und somit die optimalste Lösungsmöglichkeit zu finden. Viele Produkte lassen sich oft nicht nur mit Bestellnummern verwalten. Die oft sehr komplizierten Preismodelle von Produkten machen es heute Unternehmen und Institutionen fast unmöglich, die Kosten einer Investition genaustens zu kalkulieren. Mit dem Produktkonfigurator können Interessenten ihr individuellen Wünsche auf der Website eines Unternehmen online konfigurieren und bekommen sofort ein verbindliches Angebot mit einem konkreten Preis. Mit ein paar Mausklicks beantwortet der Nutzer die Fragen, und das passende Angebot wird erstellt. Auch die Kosten für komplexere Lösungen und Sonderanfertigungen kann der Konfigurator sofort kalkulieren. Bei geeigneter Konfigurationstechnologie kann Produktlogik zusätzlich mit Vertriebs- und Beratungslogistik angereichert werden und somit sogar einen Verkäufer oder Berater ersetzen.

Konfigurator-Systeme

Entscheidungstabellen:
In einer (Datenbank) Tabelle werden verschiedene Möglichkeiten einer Konfiguration abgelegt. Dort steht dann "Was passt wozu"

Constraint- Statisfying Modelle:
Hierbei werden durch Angaben von Einschränkungen die möglichen Varianten des Produktes immer weiter eingeschränkt, bis das richtige Produkt übrig bleibt.

Expertensysteme:
Dieses System überprüft alle Eingaben des Nutzers und meldet Fehler. Die wird wiederholt, bis keine Fehler mehr auftauchen.

Entscheidungsbäume:
Abfragen werden in einer Baumstruktur abgebildet und nacheinander durchlaufen.

Grafische Konfigurationen:
Der Nutzer erstellt seine Konfiguration durch Platzieren von Symbolen.

Visualisierung:
Bei Produkten mit vielen Varianten wird dem Nutzer bei einigen Systemen der zusätzliche Service geboten, seine individuelle Konfiguration auch bildlich zu sehen. Hier werden synthetische Bilder aus 2D/3D-Darstellungen verwendet.

Konfigurator- Online

Ein Online-Konfigurator läuft im Internet innerhalb eines Web Browsers. Dies hat im Allgemeinen den Vorteil, dass sie dem Kunden stets verfügbar sind. Bessere Online Konfiguratoren, haben darüber hinaus auch die Möglichkeit in das Procurement System des Kunden integriert zu werden.

Konfigurator – On-Demand

Diese Konfiguratoren werden von Unternehmen zum Verkauf von Produkten verwendet, ohne vorher in Software und Hardware investieren zu müssen. Ein On-Demand Konfigurator ist deshalb generell billiger und bietet Unternehmen die Möglichkeit schneller profitabel zu wirtschaften. Er kann sofort in Betrieb genommen werden und wird auf einer Zahlen- pro- Gebrauch – Basis verrechnet.

Konfigurator- Altsysteme

In den meisten Fällen bestehen schon Datenbestände im vorhandenen System. ERP-Systeme oder Produktdatenbänke können oft übersetzt werden oder für die Erstbefüllung eines Konfigurator eingesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Referenzierung der Altdaten durch den Konfigurator.

Konfigurator – Anwender

Planer und Produktentwickler erhalten durch Konfigurator Hilfestellungen während der Konstruktion neuer Anlagen und Produkte. Durch den Einsatz von Produktkonfiguratoren können die Kosten der Produktentstehung erheblich gesenkt werden und die Herstellungsphase verkürzt werden. Besonderes Einsatzgebiet ist hier die Problemstellung, geeignete und untereinander passende Komponenten oder Materialien zu verwenden.
Für Unternehmen, die beratungsintensive, konfigurierbare Produkte wie PC’s, Autos, Möbel, Reisen oder Dienstleistungen verkaufen, genügen bunt blinkende Internet-Seiten mit Suchfunktionen und Warenkörben nicht mehr. Heute nutzen Verkäufer Konfiguratoren, um schnell und fehlerfrei entsprechend den Kundenwünschen Produktlösungen zu finden und Preisvorschläge zu machen. Kunden konfigurieren im Internet nicht nur selbst das gewünschte Produkt, sondern lösen gleich die richtige Bestellung aus.

1 Kommentar

  1. Die Firma ATBIT GmbH in Bremen bietet super Lösungen im Bereich online Konfiguration sowie die Visualisierung der Ergebnisse aus dem Konfigurations-System mit nahezu absolut photorealistischer Darstellung der Produkte. Der Konfigurator basiert auf der der lizensierten Software Active Customizing Components (ACC) und ist sicher einer der leistungsfähigsten Konfigurttionssysteme am Markt. Der Link: https://www.atbit.de

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