Immobilienbewertung

Als solide Basis für Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist eine Immobilienbewertung anzuraten, denn schließlich wollen beide Seiten Kenntnis über den tatsächlichen Wert der Immobilie haben. Als Verkäufer möchten Sie bestimmt nicht zu wenig Geld für Ihre Immobilie erhalten, als Käufer möchten Sie nicht zu viel bezahlen. Bei Zweifeln gibt eine Immobilienbewertung Aufschluss. Eine Immobilienbewertung kann auf unterschiedliche Arten stattfinden.

Immobilienbewertung – online

Bei der Immobilienbewertung wird der stichtagbezogene Verkehrswert als Preis ermittelt. Bei der Verkehrswertermittlung können der Sachwert, der Vergleichswert oder der Ertragswert herangezogen werden. Bei der Online – Immobilienbewertung muss auf die übliche Objekt-Besichtigung verzichtet werden. Die individuellen Eigenschaften der Immobilie fließen über gezielte Fragen in die Immobilienbewertung ein und werden von einem neutralen Sachverständigen überprüft. Objektive Markt-, Lage- und Objekt-Einflüsse können bei so einer Immobilienbewertung jedoch nicht beurteilt werden. Diese preiswerte Methode führt zwar zu einem hinreichend genauen Richtwert zum erzielbaren Verkaufspreis, für Bankverhandlungen ist jedoch eine Immobilienbewertung vor Ort vorzuziehen.

Immobilienbewertung – für den Käufer

Den Wert und den Zustand der Immobilie richtig einzuschätzen, ist für einen Laien fast unmöglich. Während der Verkäufer häufig die Hilfe eines Maklers in Anspruch nimmt, fehlt dem Käufer oft fachkundige Unterstützung zur Immobilienbewertung. Holen Sie sich Hilfe bei einem kompetenten Berater, können Sie als Käufer einer Immobilie durch die richtige Immobilienbewertung viel Geld sparen. Erfahrene Immobiliengutachter sind in der Regel Bauingenieure oder Architekten, die eine Zusatzausbildung zur Immobilienbewertung absolviert haben. In den Kaufverträgen zwischen Privatpersonen wird die Mängelhaftung ausgeschlossen (!) nur ein Fachmann kann das Risiko eines übersehenen Bauschadens verhindern.

Immobilienbewertung – worauf ist zu achten?

Feuchtigkeit, Risse in den Wänden, undichte Fenster oder unfachmännische Renovierungsarbeiten sind typische Punkte für eine Immobilienbewertung. Für Sie als Käufer ist es schließlich wichtig zu wissen, wie viel Sanierungskosten nach dem Kauf auf Sie zukommen können und ob Sie sich diese überhaupt leisten können. Bei einer Immobilienbewertung werden zusätzlich noch Lasten im Grundbuch und im Baulastenverzeichnis geprüft, bevor der Verkehrwert errechnet wird. Die korrekte Immobilienbewertung ist für Laien nahezu unmöglich.

Immobilienbewertung – für den Verkäufer

Eine Immobilienbewertung durch den Fachmann ermöglicht dem Verkäufer einen marktgerechten und fairen Preis anzugeben. Im Falle einer Vorerbschaftsregelung kann eine gerechte Aufteilung des Erbschaftsgegenstandes erwirkt werden. Eine Immobilienbewertung durch den Fachmann kann Ihnen Aufschluss darüber geben, wo die Vor- und Nachteile Ihrer Immobilie liegen. Ist vielleicht sogar eine Objektaufbereitung zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie sinnvoll oder wie Sie sich beim Verkaufsgespräch verhalten sollen.

Immobilienbewertung – der Energiepass

Seit Januar 2006 wird laut EU Richtlinie ein Energiepass für Wohngebäude verbindlich eingeführt und somit auch für die Immobilienbewertung wichtig. Die Gebäude werden dabei nach Energieeffizienzklassen eingeteilt um von jedermann einfach und vergleichbar eingestuft werden zu können. Jeder Gebäudeeigentümer hat beim Verkauf seiner Immobilie oder bei einem Mieterwechsel einen solchen Gebäude-Energiepass vorlegen. Dieser Energiepass enthält grundlegende Aussagen über die energetische Qualität des Gebäudes und hilft dabei, die Höhe der zukünftigen Energie- bzw. Nebenkosten abzuschätzen. Das hat Auswirkungen auf die Immobilienbewertung und sollte von jedem Immobilienbesitzer und Käufer beachtet werden.

1 Kommentar

  1. Gute Erfahrungen haben wir unter gemacht. Ein zertifizierter Immobilien-Sachverständiger ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man sich ernsthaft mit einem Hauskauf beschäftigt.

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