Vor allem das Erlebnis der fast menschenleeren Weiten des Yukons ist es, das Reisende immer wieder für die Region begeistert. Und selbstverständlich die großartigen Naturlandschaften. Die Orte im Yukon sind meist recht überschaubar, um nicht zu sagen klein:
Eine außerordentliche Attraktion ist das große Hundeschlittenrennen, das von Alaska aus über Dawson City bis nach Whitehorse führt. Wenn das Thermometer auf bis zu minus 50 Grad Celsius fällt, fahren die Hundeschlitten über gefrorene Flussläufe und durch winterlich weiße Wälder. Für die Mensch und Tier ist das Rennen eine harte Herausforderung, doch für die Hunde wird in der Wildnis bestens gesorgt.
Der Yukon ist sehr dünn besiedelt und die meisten Orte sind eher klein und sehr übersichtlich. Im Sommer locken vor allem Kanu- und ausgedehnte Trekking-Touren die Urlauber in den Yukon. Für Wanderer und Reiter bietet das Yukon Territorium schier unbegrenzte Möglichkeiten. Der Big Salmon River ist ein Beispiel für ein optimales Reiseziel für Kanuten. Eine Fahrt auf dem Fluss beschert einem großartige Möglichkeiten zum Angeln, man fährt auf ruhigen oder schnell fließenden Wassern und erlebt die Tierwelt hautnah. So gibt es hier Elche, Lachse und Weißkopfseeadler. Ein wunderschönes Schauspiel der Natur ist der Indian Summer, in dem sich das Laub der Bäume in den verschiedensten Abstufungen von Gelb, Rot und Orange verfärbt.
Einmal einen richtigen Winter erleben! Wer sich diesen Traum erfüllen will, ist im Yukon am Ziel seiner Wünsche angekommen. Die glitzernde Pracht des Schnees, funkelnde Eiskristalle und das ergreifende Nordlicht sind der Lohn für die weite Reise. Ob man die winterliche Landschaft mit dem Hundeschlitten, einem Schneemobil oder auf Schneeschuhen erlebt: Immer ist man mit der Natur eng verbunden!