Yacht Charter

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Anonymous: Ein Gruss von Velasud, wir sind leider mit diesem Beitrag ueberhapt nicht mit einverstanden, unser Personal ist sehr proffesional mit Erfahrung, unser Schiffe werden stets ueberholt die Aeolischen Inseln Wunderschoen, Es war der einzig Kunde das sich so beschwerdt hat Dieser Crew war ueberhaupt nichts zurecht.
Jens Brase: Törnbericht Liparische Inseln 26.9.-3.10.09 Wie jedes Jahr wollten wir diesmal ein neues Revier auskundschaften und nebenbei den einzig aktiven Vulkan in Europa besteigen, den Stromboli. Wir, das sind Hajo, Karl-Heinz 2x Dieter und Jens Also nach angenehmen Flug Hannover –Catania, mit vernünftigem Schuhwerk ausgestattet haben wir am Sa. den 26.9. unser Charterschiff Cocain , eine 7 Jahre alte Bavaria 50 in Porto Rosa übernommen, allerdings nur unter Vorbehalt., weil das Schiff alles andere als in einem guten Zustand war. Biminitop eingerissen, mürbe und alles andere als dicht, zugesagte deutsche Hafenhandbücher fehlten, mehrere Fenster (während der Übernahme gab’s einen Regenguss) undicht, Festmacher teilweise gebrochen. Und weil wir deshalb etwas genauer hingesehen haben, stellten wir noch 10cm Wasser in der Backskiste und in den Bunkern unter den Bodenbrettern fest.(Salzwasser, nicht sehr vertrauenserweckend) Die Kielbolzen waren fett mit Silikon umschmiert und unverständlicher weise mit einem Kanalrohr geschützt. Zu allem Überfluss waren die Segel mehrfach geflickt, der Motorschlüssel war zunächst nicht aufzutreiben. Irgendjemand der Reinigungscrew rückte widerwillig den Ersatzschlüssel raus. Allerdings blieb auch nach mehreren Telefonaten der Schlüssel für die Cockpit-Luke unauffindbar. Natürlich waren auch das Hecklicht und das Dampferlicht defekt und nicht reparabel. Als ich noch um einen zusätzlichen Tampen bat um das Dingi vernünftig an Deck anzulaschen Rollte der Vercharterer noch mit den Augen und meinte, dass es dort nicht so windig wäre, wie sich später herausstellte sollten wir da ganz andere Erfahrungen machen. Bändsel z.B für den Enterhaken gab gar nicht. Der Rest war tatsächlich annehmbar…. Da wir keine Spielverderber sein wollten und nicht ungesegelt eine Woche im Hotel verbringen wollten übernahmen wir das Schiff „unter Vorbehalt“ Leider war die Saison in Porto Rosa bereits beendet und die Fußwege schon hochgeklappt. Auf jeden Fall war eine vernünftige Proviantübernahme dort nicht möglich. Also verließen wir etwas enttäuscht Porto Rosa Richtung Osten Richtung Milazzo. Rechtzeitig vor Sonnenuntergang in Milazzo festgemacht, zu dieser Zeit wird’s schon um 19.00 dort dunkel. Während der kurzen Überfahrt stellten wir noch fest, das die Logge 30% zuviel anzeigt, der Motorstundenzähler nicht funktionierte und die Windex-Anlage eine völlig falsche Windrichtung anzeigte und im Masttop war natürlich auch kein Windanzeiger. Der nächste Schock: die Hafengebühr 100€ + 15€ Stromanschluss. Einen schönen Gruß von der Mafia….eine Dusche und eine Toilette für den ganzen Hafen sagt wohl alles. Der Ort war ganz sizilianisch , wie man es sich vorstellt und welch ein Glück der Supermarkt hatte auch noch offen, so dass wir nicht verdursten oder verhungern mussten, die Preise absolut in Ordnung. Im Laufe des Abends (also mit jedem Glas Wein) legte sich auch der Groll über das Gefühl hier bisher schön verladen worden zu sein. Sonntag 27.9 Rechtzeitig los, der Wind aus Ost Stärke 4 ein idealer Anlieger nach Stromboli, den Regenwolken auf dem Festland entfliehen. 47 sm schönstes Segeln ohne weitere Vorkommnisse. Auf Stromboli nur noch einen netten geschützten Liegeplatz gefunden, weil der Wind inzwischen auf gut 5 aufgebrist hatte, aber Fehlanzeige! Der einzige Anleger Vorort lag im Osten und war Wind und Wellen umtost. Eine absolute Mausefalle. Also zurück nach Lee der Insel. Dort fanden wir einen kleinen Fähranleger, der für uns diese Nacht noch einen Platz bot, diese Nacht unbezahlt. Das senkte den Liegeplatzschnitt schon erheblich. Leider war an einen Aufstieg auf den Stromboli von dieser Seite nicht zu denken und fiel damit ins Wasser. Durch die doch recht wuchtigen Fallböen, wollte ich das Schiff auch nicht allein lassen. Dafür fanden wir noch ein Ristorante mit traumhaften Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang, wo uns die letzten 3 Fische und 2 Steaks mit Beilagen gereicht wurde. Über den Preis will ich jetzt mal schweigen. Montag 28.9. Beim allgemeinen Check stellen wir fest, dass ein paar Fetzen von der aufgerollten Genua herunter hängen. Nachdem wir die Genua abgeschlagen haben, stellen wir erleichtert fest, dass nur der äußere UV Schutz völlig mürbe war , das Segel aber unbeschädigt. Auf jeden Fall wollte wir ihn doch wenigstens vom Wasser rauchen und fauchen sehen und haben den Stromboli umrundet. Auch heute bei Windstärke 2-3 aufgrund alter See keine Anlege- oder Ankermöglichkeit auf Stromboli, also Plan B ablaufen Richtung Marina Salina 30sm, unterwegs bei Windstille und immer noch alter Dünung auf offener See gebadet, einfach herrlich. In der Marina die üblichen 100€ Diesmal nach Verhandlung incl. Strom. Ein nettes Städtchen. Montag 28.9 Um den Liegeplatzschnitt wieder zu senken haben wir uns einen Jeep geliehen und die Insel nach interessanten Ankermöglichkeiten erkundet, was mit einer ausgedehnten Weinprobe endete. Auf jeden Fall haben wir uns kurz vor Abrechnung eines neuen Liegetages in die Salina Bucht Leni (Rinella) verholt und wieder wunderschön gebadet. Allein die Badestops waren die Reise wert. Mittwoch 30.9 Nach wie immer gutem Frühstück Ankerauf mit altem Ankergeschirr im eigenen Anker….auf jeden Fall waren wir die Nacht wohl gut fest. Auf zur Erkundung der Ankerbucht Vulkano Porto di Ponente zum baden. Danach nach Lipari Stadthafen Schwimmsteg. Diesmal vor Übergabe der Achterleine gefragt was die Nacht kostet und siehe da bei 45 € wurden wir uns handelseinig, natürlich ohne Toilette und Dusche.. Abends superleckere Pizza gefuttert und leckeren Rotwein geschlürft. Eine schönes Städtchen! Donnerstag 1.10. Heute haben wir uns die Bucht Porto Ponente –Vulvano ausgeguckt, wo wir gestern schon gebadet haben, sehr geschützt nach Osten Norden und Süden. Bisher kamen die Winde hauptsächlich aus Nord-Ost. Also genau das Richtige für uns um ersatzweise den Gran Cratere von Vulkano zu besteigen. Gesagt getan und ab in die Vorhölle. Er gilt zwar als erloschen , aber er dampft noch ordentlich. Ein echte Erlebnis für uns Flachlandtiroler. Bei der Gelegenheit mal in den Krater gepinkelt, was uns der Teufel eventuell krumm genommen hat. Nach dem Abstieg erstmal ein schönes Bier an der Pier und anschließend ins blubbernde Sohlebad. Interessanterweise waren oben am Krater Warnschilder aufgestellt, den schwefeligen Dampf möglichst nicht ein zu atmen. Hier unten in dem Solebad waren die gleichen Dämpfe laut Beschilderung heil bringend und wurden mit dem Handtuch über dem Kopf inhaliert…. Auf jeden Fall schön warm und beim rausgehen unangenehm kalt….. Sollte sich das Wetter ändern? Vorsichtshalber haben wir an Bord gegessen und nach Anbruch der Dunkelheit sah man in einiger Entfernung auch schon Blitze zucken. Aber wie gesagt wir lagen zwar auf weichem aber sicheren Sandgrund in einer geschützten Bucht und ca. 10 andere Segler auch. Die Blitze kamen näher und zwar von Westen, das verhieß keine ruhige Nacht. Vorsichtshalber haben wir schon mal alles klar gemacht zum Ankerauf. Der Plan war zur Not wieder in den sicheren _Hafen nach Lipari abzulaufen, als auch die ersten Böen die Bucht und uns erwischten. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir einen ausgewachsenen Sturm aus West mit waagerechtem fliegendem schmerzhaftem Wasser, bei dem man die Augen nicht mehr aufhalten konnte. Das Schiff wurde vor Anker hin und her geschleudert. Unter Motor versuchte ich den stärksten Druck von der Kette zu nehmen .Einige Nachbarschiffe drifteten langsam aber sicher auf uns zu. Es hatte sich offensichtlich gelohnt die komplette Kette 40 Meter raus zu lassen auf 4 Meter Grund. Die ersten Nachbarn sahen auf unsere Zurufe ihr Malheur und gingen ankerauf. Nach einer halben Stund war der erste Spuk vorbei. Ich merkte jedoch, dass wir auch um ca. 10-15 Meter Richtung Strand gedriftet waren. Und weil es immer noch rund herum heftig blitze und donnerte und immer mehr Schwell in die Bucht lief, sind wir in der Feuerpause auch Ankerauf gegangen und die Marina Lipari angelaufen, wohlgemerkt nur mit dem Ankerlicht im Top. Alle anderen Lichter waren ja ausgefallen. Allerdings hatten wir den Sturm im Rücken und die Fahrt war unproblematisch, wenn auch Blitz und Donner oft zu gleichen Zeit kamen , aber die Orientierung enorm erleichterten. Ein Inferno, was ich nicht so oft haben muss. In der dunklen Marina war zu erkennen, dass ein Steg komplett frei war, offensichtlich gerade für uns ausgelegt. Dort sind wir längsseits gegangen. Das Problem war nur, dass ca 1 mtr. hohe Wellen in den Hafen einliefen und der Steg sich wie eine Seeschlange unkontrolliert bewegte und wir direkt am Steg nicht liegen bleiben konnten. Tatsächlich waren an dem Steg auch schon Murings angebracht, so dass wir das Schiff dann schließlich doch noch in 2 Meter Entfernung vom Steg sicher festmachen konnten. Um 3.00 nachts sind wir dann in die Koje gefallen. Freitag 2.10. Morgens um 8.00 war die Welt wieder in Ordnung. , abgelegt (keiner wollte von uns Geld haben) und los Richtung Ausgangshafen Porto Rosa. Gefolgt von neuen Gewittern, die uns aber nicht erreichten. Die Genua hatten wir schon nicht mehr benutzt seit Stromboli, der UV Schutz war aber im Sturm noch weiter zerfetzt. So erreichten wir zerzaust aber heil und einigermaßen glücklich wieder Porto Rosa. Da der Vercharterer Vela sud Vorort kein Büro hat rief ich um 15.00 Uhr bei Vela sud in Palermo an um auszuchecken. Man sagte mir umgehend Personal zum auschecken zu. Um 18,00 rief ich nochmals an, man erklärte mir der Mann wäre unterwegs, es seien aber alle Autobahnen gesperrt und es würde sich etwas verzögern. Schließlich haben wir um 24.00 ausgecheckt mit dem Ergebnis, das der Vercharterer die komplette Kaution in Höhe von 2600 € einbehalten hat, weil der UV Schutz defekt war. Was für eine Enttäuschung ! Die Konversation lief telefonisch auf englisch und irgendwann nach ¾ Stunde gingen mir meine Vokabeln aus um Ihm zu erklären, dass er uns eine Mähre verchartert hat und wir uns für den mürben UV-Schutz nicht verantwortlich fühlen. Mal sehen was da noch raus brät. Am Samstag erfuhren wir von unserm Taxifahrer, dass tatsächlich alle Küstenautobahnen verschüttet waren und es bis dahin 28 Tote und 50 Vermisste gegeben hatte. Wir mussten durchs Landesinnere über abenteuerliche Wege zum Flughafen nach Catania zurück. Ein zusätzliches Erlebnis in teilweise schwindelnden Höhen der sizilianischen Gebirge. Alles in allem eine ganz besondere Charterreise, die uns wieder einen reichlichen Gewinn an Erfahrung gebracht hat, Nachtrag: Am 20.10.09 sind die 2600€ Kaution von unserm Konto abgebucht worden. Vom Vercharterer Velasud, Palermo kam erst nach mehreren Mahnungen eine Rechnung für den defekten UV schutz der Genua in Höhe von 336 €.Auf unsere Reklamationen über defekt Ausrüstungsgegenstände wurde nicht reagiert. Nach weiteren ca 50 !! mails und Einschaltung des italienischen Vercharterer-Verband bekamen wir Ende Januar 2010, also über 3 Monate später die Differenz zwischen einbehaltener Kaution und Rechnung in Höhe von 2264€ zurück. Diese Charterfirma ist nicht zu empfehlen! Jens Brase

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Yacht Charter. Segelyachten & Motoryachten

Yacht-Charter ist ein Vergnügen für alle, die kein eigenes Boot besitzen oder wollen. Jährlich sind tausende Segler und Motoryachtfahrer mit einem gecharterten Schiff unterwegs. Die Vorteile des Yacht-Charterns liegen auf der Hand: Sie sparen den Zeitaufwand für Pflege und Instandsetzung, die Kosten für Anschaffung, Unterhalt und Liegeplatz. Darüber hinaus können Sie ständig das Revier wechseln und neue Länder und Regionen kennen lernen. Vom preiswerten Kleinkreuzer bis zur luxuriösen Motoryacht ist das Angebot riesig. Auf einer Segelyacht erleben Sie die ursprünglichste Art zur See zu fahren und lernen Teamarbeit. Segelyachten können Sie an den schönsten Revieren von Karibik oder Mittelmeer, für Griechenland oder Kroatien genauso wie für Thailand oder der Südsee chartern. Motoryachten sind, wie Segelyachten in allen Größen zu chartern. Ab einer Länge von ca. 5 Metern wird aus einem Motorboot mit Kajüte eine Motoryacht. Das kann bis zu einer Mega-Yacht von 50 bis 50 m Länge mit angestellter Mannschaft reichen. In Holland können Sie kleine Motoryachten auch ohne Bootsführerschein chartern. Wenn Sie eine Luxusyacht, im Mittelmeer oder in der Karibik chartern, sollten Sie entweder die nötige Erfahrung mitbringen oder mit Skipper buchen.

Yacht Charter. Service und Liegeplätze, neu & gebraucht

Haben Sie sich für einen Yacht-Charter-Urlaub entschlossen, hängt sein Erfolg von der Wahl des Törnziels, der richtigen Auswahl der Crew und dem geeigneten Schiff ab. Ob Segelyacht oder Motoryacht - das Boot sollte ein bis zwei Kojen mehr haben, als Crewmitglieder an Bord sind. Ob das Charterschiff neu oder gebraucht ist, kann ein Anhaltspunkt sein, aber nicht der wichtigste. Gebrauchte Yachten sind heute meist von guter Qualität, da bei modernen Metall- und Kunststoff-Rümpfen die Substanz ausgesprochen langlebig ist und seriöse Charterfirmen ihre Boote regelmäßig warten. Wichtiger ist die Frage nach der Ausrüstung, dem Service am Liegeplatz. Haben Sie es mit einer erfahrenen Charterfirma zu tun und wie sind die Zahlungsmodalitäten? Erhalten Sie von Ihrer Charterfirma Ratschläge zu Verpflegung, Kleidung, Medikamente, Navigationsausrüstung in Form von Checklisten? Ist das Revier ausgewählt, gilt es zu prüfen, ob es über eine gute Hafenversorgung, ausreichend geschützten Ankerplätze oder überwiegend offenem Seeraum verfügt. Sind beim gegenwärtigen Liegeplatz die Anfahrtswege und Ausstattung komfortabel? Gibt es an den Liegeplätzen und Anlegehäfen unterwegs gute Versorgungsmöglichkeiten?
Ist Ihr Yacht-Charter-Vertrag in einer fremden Sprache abgefasst, muss eine deutsche Übersetzung beiliegen. Der Gerichtstand sollte Deutschland sein. Bei der Übernahme des Charterschiffes sollten Sie für Übergabeprotokoll, Ein- und Auschecken mindestens zwei Stunden Zeit veranschlagen. Treibstoff ist nicht im Motoryacht-Charterpreis inbegriffen, daher ist es empfehlenswert bei der Übernahme den Tankfüllstand zu kontrollieren.

Yacht Charter. Arten, Langfristig & Kurzfristig

Bareboat ist vor allem in Deutschland die häufigste Yacht-Charterart. Sie mieten vom Vercharterer auf Zeit lediglich das Schiff und sind selbst Kapitän mit eigener Crew.
Beim Crewed Charter führt ein Skipper die Yacht. Geeignet für Yacht-Charter-Anfänger und Seglern, mit geringer Erfahrung oder Familien, die einen stressfreien Segelurlaub verbringen wollen.
Ideal für Alleinreisende ist das Kojenchartern wobei nicht die ganze Yacht verchartert wird, sondern nur einzelne Kojen.
Beim One-Way-Törn wird das Schiff nicht zum Ausgangshafen zurückgebracht.
Die preiswerteste Variante eines Yachturlaubs stellt ein Überführungstörn dar. Dies ist kein eigentlicher Yacht-Charter: zu Saisonbeginn oder -ende, werden (zahlende, aber auch nicht zahlende) Segler gesucht, die Yachten aus den Winterlagern an die Stützpunkte überführen und umgekehrt.
Beim Segelyacht-Charter bietet sich besonders für Familiencrews mit Kindern auch das Flottillensegeln an. Hierbei segeln bis 20 Charteryachten in einem Flottenverband, angeführt von einem Führungsboot mit Flottillenführer.
Für Individualisten empfiehlt sich ein Entdecker-Törn per Segelyacht oder Motoryacht, fernab von üblichen Routen oder in brandneuen Charterrevieren.