Irgendwo zwischen Zelten und dem Camping mit dem Wohnwagen stehen die Wohnmobile. Wohnmobile sind die Symbiose aus Wohnwagen und Transportern. Die kleinsten Wohnmobile sind ausgebaute Kombis, die größten bauen auf ausgewachsene LKWs auf. Die ersten Wohnmobile waren Wohnwagen, die ihrer Achse beraubt, auf eine Fahrzeugplattform aufgebaut wurde.
Es gibt verschiedene Arten der Aufbauten. Auf Transporterplattformen werden die meisten Wohnmobile aufgebaut. Die halbintegrierten Aufbauten haben nur einen einfachen Durchgang vom Führerhaus in den Wohnteil, bei integrierten Aufbauten gehört der Bereich vom Fahrersitz zum Wohnraum, die Vordersitze können ins Wohnmobil gedreht werden und dort am Mittagstisch genutzt werden. Diese beiden Arten des Aufbaus sehen noch ihren Plattformen sehr ähnlich. Teilweise haben sie Faltdächer, um Platz für Schlafplätze zu schaffen. Die Alkovenaufbauten machen das anders. Der Alkoven ist nämlich eine Ausbeulung über dem Führerhaus. Dort ist eine relativ große Ebene Fläche entstanden, die eine größere Liegefläche zulassen.
In einem Wohnmobil gibt es fast alles, was es in der normalen Wohnung auch gibt. Vom Schlafplatz über einen Wohnbereich - oft mit voller Unterhaltungselektronikausstattung - einer kleinen Küche und einem Sanitärbereich mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Damit ist man für gewisse Zeit wirklich autonom und nicht unbedingt auf Campingplätze angewiesen.
Wohnmobile sind zumeist in der Größe irgendwo zwischen Kleinlastern und richtigen LKW. Da kommen natürlich auch gewisse Kraftstoffverbräuche auf, die in die Urlaubskasse Löcher reißen. Deswegen sind viele Wohnmobile auch mobile Garagen. Bei den meisten reicht der Platz nur für Fahrräder, bei größeren aber auch für Motorroller oder Quads - die ganz luxuriösen Gefährte, die natürlich mit LKW-Führerschein bewegt werden wollen, haben sogar Kleinautomobile an Bord.