Washington D.C. liegt dort, wo der Anacostia River in den Potomac River mündet, und ist seit langem ein Symbol für Demokratie und Freiheit. D.C. bedeutet übrigens District of Columbia und meint den Regierungsbezirk. Dieser ist kein Bundesstaat der USA, verfügt aber dennoch über ein eigenständiges Rechtssystem. Die Stadt ist in vier Bereiche eingeteilt:
Der Regierungsbereich ist von großzügigen Anlagen und Straßen geprägt. Imposante Gebäude und zum Teil gigantische Monumente ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Dennoch sind einige Viertel recht ärmlich und in keinem guten Zustand.
Wohl jeder hat schon einmal das Oval Office, den Arbeitsplatz der amerikanischen Präsidenten, im Fernsehen gesehen und diesen schönen Raum mit den großen Fenstern bewundert. Doch ist dies nur einer von den 132 Räumen des Weißen Hauses, die sich hinter der berühmten weißen Fassade mit dem Säulenportal verbergen.
Das Washington Monument wurde zum Gedenken an George Washington, den ersten Präsidenten der USA, erbaut. Es misst über 169 Meter in der Höhe. Mit einem Fahrstuhl erreicht man eine Aussichtsplattform, von der aus man einen herrlichen Ausblick genießt. Allerdings muss man mit Warteschlangen rechnen.
In einem von Säulen gerahmten Gebäude am westlichen Ende der Mall, dessen weißer Marmor weithin sichtbar ist, gedenkt man Abraham Lincolns. Im Innern steht eine riesige Statue des sitzenden Abraham Lincoln. Nicht weit entfernt sind die Denkmäler des Korea Krieges und des Vietnam Krieges und etwas südlich vom Lincoln Memorial steht das Franklin Delano Roosevelt Memorial auf einem drei Hektar großen Gelände. Roosevelt war während des Zweiten Weltkriegs der Präsident der USA. Ein weiteres Denkmal ist das Jefferson Memorial. Das Denkmal wird geschmückt mit Zitaten Jeffersons. Besonders in der Dunkelheit ist das Jefferson Memorial schön anzuschauen. Außerdem hat man von dort aus einen herrlichen Blick zum Washington Monument und zum Weißen Haus.
Im Nordwesten der Stadt ist Georgetown ein sehenswerter Stadtteil. Dort gibt es viele denkmalgeschützte alte Häuser, die Georgetown zu einem nicht gerade billigen, aber sehr beliebten Wohngebiet machen. Auch die University of Georgetown, die von Jesuiten gegründet wurde, ist hier zu finden.
In Washington D.C. gibt es äußerst ambitionierte Museen: