Das Vogtland liegt in drei Bundesländern und in Tschechien:
Die Landschaft ist optimal geeignet für ausgedehnte Touren auf Schusters Rappen oder mit dem Fahrrad. Immer wieder entdeckt man nette Orte und schöne Aussichten.
Die Stadt Plauen ist weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt für die hier produzierten Plauener Spitzen. Wie die zarten Gewebe entstehen, kann man in Plauen in der Schaustickerei Plauener Spitze erleben. Das Plauener Spitzenmuseum ergänzt dieses Erlebnis ganz vortrefflich. Bestickte Taschentücher, herrliche Schals und interessante Musterbücher bringen Ihnen die Modewelt der Vergangenheit nahe.
Eine ganz andere Ausstellung widmet sich dem Künstler e.o. plauen, dem Autoren der beliebten und pfiffigen Vater und Sohn Geschichten. Der bürgerliche Name des Künstlers war Erich Ohser. Er lebte in Plauen, wo heute die städtische Galerie e. o. plauen sein Andenken bewahrt.
Zwischen den Orten Netzschkau und Mylau finden Sie die Göltzschtalbrücke. Die größte Ziegelbrücke der Welt führt dort über das Tal der Göltzsch. Mit einer Höhe von 78 Meter und einer Länge von 574 Metern ist die gigantische Brücke mit ihren vielen Rundbögen ein beeindruckendes Bauwerk. Die Brücke wurde überwiegend aus Ziegeln erbaut, weil es in der Gegend Lehmvorkommen gab und der Baustoff daher günstig war. Auch die kleine Schwester der Göltzschtalbrücke, die Elstertalbrücke, ist mit 68 Metern in der Höhe und einer Länge von 283 Metern immer noch riesig und die zweitgrößte Ziegelbrücke der Welt.
Die Bäderstadt Bad Elster ist ein klassischer Badeort, an dem man es sich so richtig gut gehen lassen kann. Albert-Bad, Moritzquelle, Marienquelle und das Kurhaus sorgen für die Gesundheit der Kurgäste, während der Rosengarten und der romantische Gondelteich mit dem Flora Tempel für entspannende Stunden sorgen. Übrigens gibt es in Bad Elster auch ein Bademuseum. Es liegt an der Wandelhalle in der ehemaligen Salzquelle und hat selbst eine lange Geschichte hinter sich.
Mit drei verschieden gestalteten Türmen ist die gut erhaltene Burg Mylau ein wahres Kleinod. Die Burg liegt dort, wo der Seifenbach in die Göltzsch mündet.
1367 erwarb Kaiser Karl IV. die Burg für die böhmische Krone. Bereits 1422 ging die Burg dann aber an Sachsen über. In Museum der Burg kann man sich über die Geschichte der Burg Mylau informieren. Auch eine Handweberstube wird gezeigt.