Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, ist eine lebendige Stadt. Wer das Verkehrsaufkommen in den Straßen der Stadt erlebt, die vielen Mopeds durch die Straßen flitzen sieht, der mag kaum glauben, dass es in der Stadt Verkehrsregeln gibt. Gern benutzt werden auch die Cyclos. Das sind Fahrräder, die vorn zwei Räder haben, über denen eine Sitzbank für die Passagiere montiert ist. Dass es in diesem Gewimmel in der Stadt auch ruhige und beschauliche Winkel gibt, erscheint angesichts des Durcheinanders fast unglaublich. Und doch ist es so.
Da ist zum Beispiel der Hoan Kiem-See, um den sich obendrein noch eine schöne Geschichte rankt, die Sie sich am besten in Hanoi erzählen lassen. Inmitten des Sees liegt eine kleine Insel, auf der der Schildkröten–Turm steht. Er ist das Wahrzeichen Hanois. Über die The-Huc-Brücke gelangt man ebenfalls auf eine Insel. Dort steht der sehenswerte Jadeberg–Tempel.
Eine andere Stätte, die man in Hanoi sehen sollte, ist das gigantische Ho Chi Minh-Mausoleum. Der revolutionäre Staatsmann hatte zwar entschieden, dass die Asche seines Leichnams im Norden und Süden Vietnams verstreut werden solle, doch die Gedenkstätte wurde trotzdem erbaut. Auch das Wohnhaus des berühmten Mannes steht in Hanoi und obendrein gibt es noch das Ho Chi Minh-Museum.
Am H??ng Giang, das heißt Parfümfluss, liegt die alte Hafenstadt Hue. Die Stadt birgt wunderbare Sehenswürdigkeiten. So zählen die verbotene Stadt aus dem 19. Jahrhundert und die Zitadelle zum Weltkulturerbe der UNSESCO, die im Vietnamkrieg stark zerstört wurden. Herrlich anzusehen sind auch die Kaisergräber, das Tor in der Königsstadt und die Thien Mu-Pagode aus dem 17. Jahrhundert.