Weithin sichtbar steht die Basilica di Superga auf einem Hügel, dem Berg Sassi. Mit ihrer mächtigen runden Kuppel und den beiden zarter gebauten Glockentürmen ist die Wallfahrtskirche in ihrer barocken Pracht herrlich anzusehen. Am bequemsten legen Sie mit der Zahnradbahn die 419 Meter Höhenunterschied zurück.
Der Mole Antonelliana, die übrigens auf den Zwei-Cent-Stücken aus Italien abgebildet ist, liegt der anspruchsvolle Plan des Architekten Alessandro Antonelli zu Grunde. Beinahe verhinderten die enormen Kosten des Baus seine Fertigstellung. Nachdem die jüdische Gemeinde den Bau der eigentlich als Synagoge geplanten Mole Antonelliana nicht mehr finanzieren konnte, nahm sich die Stadt des Gebäudes an, die dort ein Museum einrichtete. Wer sich die Mole Antonelliana anschaut, sollte unbedingt auch mit dem gläsernen Fahrstuhl zur Aussichtsplattform fahren!
In Turin, in der Kathedrale Duomo di San Giovanni, wird ein Leinentuch verwahrt, dass von gläubigen Christen als das Tuch verehrt wird, in das der Leichnam Jesus gewickelt wurde. Tatsächlich ist es kaum vorstellbar, dass die Darstellung gemalt wurde, so realistisch wirkt sie. Zu sehen ist ein Mann, der wie Jesus gekreuzigt wurde. Es gibt aber auch andere Vermutungen zur Herkunft des Grabtuches: Manche halten es schlicht für eine Fälschung, andere meinen, es handle sich um das Grabtuch eines Tempelritters.
Leckermäuler sollten ihren Aufenthalt in Turin nutzen, um die vielen leckeren Süßwaren zu probieren, die es dort gibt: Herrliche Gianduiotti aus Kakao und Haselnüssen, traumhafte Pralinen und Torten, die einen immer wieder in Versuchung führen. Auch die Trinkschokolade genießt in Turin einen besonderen Ruf!