Türdichtung

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Türdichtung.


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Türdichtung – Das Problem

Auch in relativ neuen Wohnungen kann es vorkommen, dass die Türen nicht richtig schließen. Oder die Türdichtungen sind porös geworden und erfüllen ihre Aufgabe nicht mehr. Neben unangenehmer Zugluft durch undichte Zimmertüren kommen besonders bei schlecht schließenden Wohnungstüren auch Kälte, Staub oder Lärm in die Wohnung, und eindringende Feuchtigkeit kann Tapeten, Bodenbeläge und Einrichtung gefährden. Und nicht zuletzt geht wertvolle Heizenergie verloren.

Neue Türen sind eine kostspielige Lösung – und besonders bei Altbauwohnungen mit aufwendig gestalteten historischen Türen nur schwer realisierbar. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, undichte Türen mit neuen Türdichtungen zu versehen.

Türdichtungen erneuern

In älteren Häusern sind sowohl Zimmer- als auch Wohnungstüren meist gar nicht mit Türdichtungen versehen. Diese Türen lassen sich am einfachsten mit selbstklebenden Türdichtungen nachrüsten – Fachbetriebe bieten aber auch aufwendigere Methoden an.

Bei modernen Türen kann es vorkommen, dass aufgrund hohen Alters oder durch den Kontakt mit Lösungsmitteln oder Farbe die Türdichtungen ihre Funktion nicht mehr richtig wahrnehmen. Diese Türdichtungen lassen sich relativ leicht ersetzen. Da es Hunderte von verschiedenen Dichtungsformen (auch abhängig vom Material der Tür) gibt, empfiehlt es sich unbedingt, ein Musterstück mitzunehmen, wenn man sich auf die Suche nach einer neuen Dichtung begibt, z. B. im Baumarkt oder im Fachgeschäft. Natürlich kann man die Türdichtungen auch fachgerecht von einem Handwerksbetrieb erneuern lassen.

Türdichtungen selbst einbauen

Wenn Sie eine preiswerte Lösung zur Türabdichtung suchen, z. B. weil Sie in einer Mietwohnung wohnen, oder passende Dichtungsprofile für Ihre Türen nicht erhältlich sind, sind selbstklebende Türdichtungen eine gute Lösung. Von Vorteil ist auch, dass die Türen bei der Montage ohne Schrauben und Nägel nicht beschädigt werden. Die einzige Voraussetzung für eine problemlose Verklebung ist ein sauberer und fettfreier Untergrund.

  • Es werden Türdichtungen in verschieden Formen und Materialien zum Selbsteinbau angeboten. Sie haben die Wahl zwischen Dichtungsstreifen aus Schaumstoff, Profil-Gummi oder Hohlprofil-Gummi.
  • Spezielle Türdichtungen für die Unterseite der Türen sind mit einer feinen Bürste versehen, die den Abschluss zum Boden bildet. Es gibt Türdichtungen für glatte, unebene oder Textilböden in verschiedenen Farben und Breiten.
  • Damit die Tür richtig im Rahmen sitzt oder zur zusätzlichen Abdichtung werden Dichtungsstreifen angeboten, die in den Falz der Türzarge geklebt werden.

Türdichtungen einfach testen

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Türen gut genug schließen, können Sie folgenden Test durchführen: Nehmen Sie die bestehende Türdichtung heraus. Formen Sie aus Knetmasse eine Kugel und legen Sie diese in den Falz. Wenn Sie nun vorsichtig die Tür schließen und wieder öffnen, erhalten Sie einen Abdruck des Türspalts. Beim Vergleich des Abdrucks mit der herausgenommenen Dichtung können Sie den Unterschied messen.