Sie haben wichtige Unterlagen oder wertvolle Gegenstände und brauchen einen sicheren Ort in Ihrer Wohnung oder Ihrem Büro. Dann bietet sich ein Tresor an. Oder sie geben Ihre Sachen einer Bank, wo Sie ein Schließfach bekommen.
Der Tresor ist ein abschließbarer Behälter. Er dient dazu, beondere Dinge und Dokumente vor Einbrechern oder vor Feuer und anderen Naturgewalten zu schützen. Ein Tresor kann verschieden sicher sein. Das hängt von seiner Konstruktion, seinem Schließsystem und seinem Einbau ab. Es gibt den Tresor in verschiedenen Größen und Preisklassen. Zum Lieferumfang gehören der Behälter, die Schlüssel, die Montagehilfen und die Bedienungsanleitung. Manche Tresore haben ein elektronisches Schließsystem mit Tastatur oder anderen elektronischen Eingabemöglichkeiten. Ein Tresor kann einer Sicherheitsnorm entsprechen (etwa das so genannte VDMA Einheitsblatt 24992) und von Ihrer Hausratsversicherung akzeptiert werden. Auch für die Feuersicherheit gibt es eine Industrienorm (etwa DIN 4102-A1), die im Interesse Ihrer Versicherung liegt.
Wenn Sie sich für einen Tresor entschieden haben, überlegen Sie, was und wieviel Sie in Sicherheit bringen wollen. Vielleicht bekommen Sie einen gebrauchten Tresor günstig, weil jemand auf einen größeren Tresor umsteigen will. Wenn Sie Dokumente oder Geld aufbewahren wollen, erkundigen Sie sich, wie lange Feuerschutz im Brandfall besteht und wann die Hitze die Dokumente oder das Papiergeld zerstört. Ein Tresor ist durch doppelte Wand oder durch besondere Türabdichtung sicherer bei Feuer. Auch können Sie im Tresor selbst noch weiteren Schutz durch eine weitere Geldkassette oder Dokumentenbox erreichen, die für sich schon besonders feuersicher ist. Dazu muss der Tresor nur genügend groß sein. Außerdem muss er gegen eindringendes Löschwasser gesichert sein. Erkundigen Sie sich auch, ob der Tresor nach einem Aufbruch oder nach einem Brandfall schnell repariert werden kann. Für die Zwischenzeit bringen Sie Ihre Dinge zur Bank in ein Schließfach.
Einen Tresor muss man erst einmal finden. Sie können ihn vielleicht an einem versteckten Platz einbauen. Auch muss man ihn erst mal schnell bewegen können. Wenn der Tresor also sehr schwer ist, kann ihn vielleicht nur ein organisiertes Einbrecher-Team wegbringen, ohne ihn überhaupt öffnen zu müssen. Außerdem muss man ihn erst mal öffnen können. Erkundigen Sie sich daher über die Fälschungssicherheit des Schließsystems. Und überlegen Sie aber auch, dass Sie selbst mal den Tresor teuer öffnen lassen müssen, wenn Sie vergessen haben, wie man ihn öffnet oder die Schlüssel verloren haben. Wenn der Tresor vom Einbrecher nur sehr zeitaufwändig geöffnet werden kann, erhöht sich das Risiko, dass er inzwischen entdeckt wird. Dann empfiehlt sich, dass sie ihm irgendwo einen leichteren Weg zu etwas Beute anbieten, so dass er mit einer Befriedigung verschwindet. Dann haben Sie weniger Ärger mit dem Aufräumen. Eine elektronische Sicherung, die beim Tresor nur zu bestimmten Zeiten die Öffnung erlaubt, schützt Sie vielleicht davor, dass Sie der Einbrecher nachts zur Öffnung zwingt. Zuletzt können Sie den Tresor mit einer Alarmanlage verbinden. Den Strom kann diese Alarmanlage aus dem Inneren des Tresors beziehen (Akku, Batterie).
Wenn Sie einen Tresor brauchen, den Sie häufig benutzen müssen, bietet sich auch ein Möbeltresor oder Geschäftstresor an. Es gibt auch den Möbeleinsatztresor oder den Einsatzschrank, der sich Ihrem Mobiliar einfügt.
1. Sicherheitsbedarf prüfen.
2. Platzbedarf prüfen.
3. Akzeptanz der Versicherung prüfen (Hausratsversicherung, Sicherheitsnorm).
4. Dauer der Feuersicherheit prüfen (Hitze, Rauch, Löschwasser).
5. Lieferumfang prüfen.
6. Montagemöglichkeiten prüfen (Verankerung vor Ort).
7. Wartungsaufwand prüfen.
8. Eigene Vergesslichkeit prüfen.
9. Nachrüstung und Umrüstung prüfen (Alarm, Schließsystem).
10. Reparaturmöglichkeiten prüfen.
11. Wiederverkaufsmöglichkeit prüfen.