Ein Treppenlift wird an eine bestehende Treppe montiert und transportiert elektrisch betrieben gehbehinderte Menschen entweder im Stehen oder im Sitzen zwischen den Stockwerken. Ein Treppenlift muss praktisch immer individuell an die bestehende Treppe angepasst werden. Mittlerweile sind Treppenlift-Konstruktionen für gerade und geschwungene und sogar Wendeltreppen am Markt erhältlich.
Oft werden die ersten Fehler beim Treppenlift-Einbau bei der Planung gemacht. Eine gründliche Vermessung der Treppe sollte selbstverständlich sein. Ebenso sollte genügend Platz für den Ein- und Ausstieg am oberen und unteren Ende des Treppenlifts eingeplant sein.
Ein Gehbehinderter ist auf 100%iges Funktionieren des Treppenliftes angewiesen. Mangelhafte Funktion oder gar Totalausfälle können da schon ein erhebliches Risiko darstellen. Es sollte eine Notruffunktion (am Besten am Treppenlift) vorhanden sein und ein entsprechender Wartungsservice für den Treppenlift existieren, der auch am Wochenende besetzt ist. Insgesamt spielt ein guter Service beim Treppenlift eine wichtige Rolle. Da lohnt es sich in der Regel ein etwas teureres Angebot in Erwägung zu ziehen.
Gerade wenn mehrer Personen in einem Haushalt leben, kann ein lauter Treppenlift schnell zum Ärgerniss werden. Im Zweifelfall sollte man sich Beispiele eingebauter Treppenlifte "anhören".
Eigentlich selbstverständlich: Ein Treppenlift sollte auch bei Dunkelheit und von technisch nicht versierten Menschen einfach und vor allem sicher zu bedienen sein.
Neben den oben genannten Kriterien macht es beim Kauf eines Treppenliftes Sinn, sich Angebote mehrer Hersteller und Monteure einzuholen. Oft gibt es schon beim gleichen Treppenlift-Modell erhebliche Preisunterschiede.
Je nach Bundesland ist für den Einbau eines Treppenliftes eine Baugenehmigung samt Prüf- und Zulassungsverfahren erforderlich. Darüber und über die dadurch entstehenden Kosten sollten Sie die Treppenlift-Anbieter korrekt informieren.