Die wohl berühmteste Insel des Toskanischen Archipels ist Elba. Napoleon Bonaparte wurde 1814 nach Elba verbannt. Als Kaiser von Elba konnte er jedoch nur über 10.000 Einwohner herrschen, so dass es ihn schon bald wieder nach Frankreich trieb. So wird es den Urlaubern, die Elba heute besuchen kaum ergehen. Zu schön sind die Orte und die Landschaft der Insel. Zum Beispiel Marina di Campo. Der Ort ist touristisch bestens erschlossen und der ideale Ausgangspunkt für einen herrlichen Strandurlaub. Doch sollten Sie auch die Weinberge und die hervorragenden Weine nicht außer Acht lassen!
Wunderbare, meist nicht allzu lange Strände liegen auf Elba. Zum Teil handelt es sich um Kies-, zum Teil um Sandstrände:
Südlich von Elba liegt Montecristo. Diese Insel darf zwar nicht betreten werden, da sie unter Naturschutz gestellt wurde; sie sei aber dennoch erwähnt, denn sie ist zumindest Namensgeberin des berühmten Romans Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas. Übrigens gibt es auf der Insel bis auf eine Klosterruine keine Gebäude.
Mit ihren 21 Quadratkilometern ist die Isola del Giglio die zweitgrößte Insel des Toskanischen Archipels. Den Namen Giglio kann man übrigens mit Lilieninsel übersetzen. Es gibt auf der Insel nur wenige Orte. Auf dem höchsten Platz von Giglio liegt Castello. Der Ort ist von einer Mauer umgeben, kleine Gassen, Restaurants und die Piazza Gloriosa machen Castello zu einem liebenswerten Ort. Der Hafenort Giglio Porto ist ein weiterer Anziehungspunkt und wer einen schönen Sandstrand sucht, der ist bei Campese am richtigen Platz.
Nur gut 1.000 Hektar ist die Insel Pianosa groß. Dennoch ist sie wunderschön. Bis in die jüngste Vergangenheit gab es auf Pianosa ein Hochsicherheitsgefängnis, doch nun dürfen sogar Touristen hier baden. Aber nur wenige und nur ein paar Stunden täglich. Die Insel ist nämlich Teil des Nationalparks des Toskanischen Archipels, deshalb achtet man darauf, dass die Natur nicht belastet wird.
Aufgrund des Klimas und der geologischen Bedingungen gibt es auf dem Toskanischen Archipel sehr seltene Pflanzen und Tiere, die im Park geschützt werden. Manche Arten kommen sogar nur hier vor.