Für eine gute Tasse Tee brauchen Sie zwar nicht gleich eine stundenlange Teezeremonie, etwas Sorgfalt bei der Zubereitung ist allerdings fast immer nötig, soll der feine grüne Tee nicht zu bitter, der Früchtetee nicht zu wässrig oder der schwarze Tee nicht zu schwarz werden. Selbst Teeliebhaber die am liebsten von Hand brühen entdecken immer öfter die Vorzüge einer Teemaschine. „Intelligente“ Teemaschinen verfügen über eine Aufgussautomatik, mit der sich die Ziehzeit je nach Teesorte oft stufenlos zwischen zwei und zwölf Minuten einstellen lässt sowie eine Abschaltautomatik. Preisgünstigere Teemaschinen bieten meist keine variable Brühzeit an. Besitzt die Teemaschine eine Tropf-Stopp-Automatik können Sie die Kanne unabhängig von der Zieh- oder Brühzeit jederzeit entnehmen.
Weiteres Herzstück der Teemaschine ist üblicherweise eine Warmhalteplatte in der Basisstation, mit der die Kanne bei manchen Modellen auch fest verbunden ist. Die Warmhalteplatte hält den Tee über Stunden ausgewogen temperiert. Oder aber der Tee wird direkt in eine mitgelieferte Thermos-Teekanne gefiltert. An der Basisstation befinden sich normalerweise auch das Netzkabel sowie diverse Regler und eine Kontrollleuchte. Einige Teemaschinen schalten automatisch nach Einsetzen der Kanne ein, andere haben einen Aus/Ein-Schalter an der Basisstation und/oder am Griff der Kanne. Hochpreisige Teemaschinen arbeiten mit zwei Kannen: in der oberen wird Tee aufgebrüht und anschließend gefiltert in die untere, bereits vorgewärmte eingefüllt.
Die Teekannen der Teemaschinen bestehen im Normalfall aus (Marken-)Glas - bauchige oder zylindrische Form - und sie unterscheiden sich durch ihr Fassungsvermögen. Im Normalfall passen vier bis zwölf Tassen bzw. ein bis zwei Liter in eine Kanne. An den meisten Kannen finden Sie eine Skala die die Tassenmenge anzeigt. Teemaschinen enthalten fast immer einen Permanentfilter, meist aus Metall und Kunststoff.
Teemaschinen werden fast immer mit Netzstecker betrieben, einige Modelle arbeiten auch kabellos mit Akkus oder Batterien. Achten Sie beim Betrieb mit Kabel auf eine ausreichende Kabellänge. Außerdem lohnt sich ein prüfender Blick, ob die Teemaschine an allen Stellen einfach und gründlich reinigen lässt.
Teemaschinen gibt es als Kombigerät mit Kaffeemaschine, manchen unterscheiden sich kaum von einer Kaffeemaschine und selten ist die Teemaschine lediglich eine Basisstation mit Wasserkocher und Teekanne. Ein spezielles Modell ist der klassischen Espressomaschine nachempfunden und wird mit zwei Tassen geliefert, die einfach unter die Ausgüsse gestellt werden.
Eine besondere Form der Teemaschine ist der türkisch-russische Samowar mit meist kunstvollem Aufbau aus Metall - nicht selten sogar vergoldet - mit beheizbarem Kessel und Ablasshahn. Ein Samowar kann bis zu acht Liter fassen und ist erst Kännchen für den Teeextrakt, Tablett, Tropfschale sowie Zucker, Kandis, Milch, Teegebäck, Gläsern, Tassen und Teelöffeln vollständig.