St. Petersburg wird wegen der vielen sehenswerten Bauten auch gern als Museum unter freiem Himmel bezeichnet. Pompöse Paläste, glanzvolle Fassaden und golden glänzende Kuppeln prägen die prachtvolle Atmosphäre der Stadt. Ein paar Beispiele für die vielen Sehenswürdigkeiten:
Ein barocker Traum ist der St. Petersburger Winterpalast. Ein wunderschöner Anblick ist der Winterpalast immer, doch besonders romantisch wirkt er, wenn man ihn im Abendlicht von der Newa aus betrachtet. Hinter der mit Kapitellen, Säulen und Statuen reich verzierten Fassade und in den Gebäuden der Eremitage zeigt ein großartiges Kunstmuseum seine Schätze: In über 1.000 Sälen harren rund 60.000 Exponate der Kunstliebhaber, die in großer Zahl das Museum besuchen. Es ist schlichtweg unmöglich, die gesamten Exponate an einem Tag zu bewundern. Nehmen Sie sich also ein paar Tage Zeit oder widmen Sie sich lieber erst einmal einem Teil der Ausstellung.
Nicht alle der vielen Kirchen in St. Petersburg blieben erhalten, doch zwei der schönsten seien beispielhaft erwähnt. Zum einen die für St. Petersburg untypische Auferstehungskathedrale am Gribojedow-Kanal, die auch Bluterlöserkirche genannt wird. Sie wurde im altrussischen Stil mit wunderhübschen Zwiebeltürmen erbaut und ist mit grandiosen Mosaiken verziert. Großartig anzusehen sind auch die Deckengewölbe. Die Auferstehungskirche wurde zum Gedenken an Alexander II. erbaut, der 1881 an diesem Ort einem Attentat zum Opfer fiel.
Ebenfalls ins Auge fällt die Kasaner-Kathedrale am Newski Prospekt. Die gigantische Kathedrale wurde halbkreisförmig erbaut und ist prachtvoll ausgeschmückt. In der Kathedrale ist das Museum für Religionsgeschichte untergebracht; in einem Seitenflügel werden aber auch Gottesdienste abgehalten.