Schweißfüße

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Schweißfüße.


Leserbericht schreiben

(Keine Anmeldung nötig - Name frei wählbar)

Saskia: Viele von Euch kennen ja die antibakterielle Wirkung von Zedernholz als hochwertige Schuhspanner oder Schutz gegen Motten. Jetzt habe ich von einem Freund einen Tipp gegen Schweißfüße und Fußpilz bekommen, den ich hier gerne weitergeben möchte, weil er bei mir wirklich viel besser geholfen hat als verschiedene Puder oder Cremes: Die antibakterielle Wirkung von Zedernholz kann man nämlich auch direkt gegen Schweißfüße und Fußpilz nutzen. Und zwar gibt es neuerdings ganz dünne Einlegesohlen aus Zedernholz. Die sind super angenehm zu tragen und sorgen sogar für trockene, warme Füße im Winter. Die Technik gegen Schweißfüße leuchtet mir auch ein: Das Zedernholz hat wohl im Laufe der letzten tausend Jahre natürliche Abwehrstoffe gegen die Mikroorganismen entwickelt, die wohl für den Fußpilz und den Geruch verantwortlich sind. Die Einlegesohlen aus Holz saugen die im Schuh auftretende Feuchtigkeit auf. Durch die antibakterielle Eigenschaft des Holzes werden die Mikroorganismen, die für die Geruchs- und Fußpilzbildung verantwortlich sind, unschädlich gemacht. Ich nutze die Sohlen jetzt seit 2 Monaten und es funktioniert prima. Auch von den Kosten her ist es ok: Die Sohlen kosten 12 Euro im Internet - gibts aber leider nicht im Schuhhandel.

Leserbericht schreiben


(erscheint beim Beitrag - frei wählbar)









Schweißfüße - Allgemeines

Viele Menschen leiden darunter, doch nur wenige sprechen auch darüber: Schweißfüße. Ein Großteil der Bevölkerung leidet mehr oder weniger darunter. Wenn die Schuhe noch getragen werden, fällt diese Krankheit, die in den meisten Fällen allerdings auf Veranlagung zurückzuführen ist, weniger auf. Werden die Schuhe jedoch ausgezogen, so bekommt es die Umwelt direkt und schonungslos mit. Im Handel sind viele hilfreiche oder auch nur kassenfüllende Hilfsmittel erhältlich, auf die so mancher Hilfesuchende zurückgreift.

Schweißfüße - Ursachen der übermäßigen Schweißbildung

Die Ursachen von Schweißfüßen sind selten krankheitsbedingt. So kann diese übermäßige Schweißproduktion beispielsweise durch eine Überfunktion der Schilddrüsen verursacht werden. Aber auch Gicht oder hormonelle Störungen können Schweißfüße verursachen. Aber auch Stress und Angst können die Schweißdrüsen zur Produktion anregen. Scharfes Essen oder zu viel Salz in der Mahlzeit können hier auch für das Schwitzen verantwortlich sein. Weitere Ursachen, die nicht auf eine krankheitsbedingte Ursache zurückzuführen sind, können luftundurchlässige Schuhe, Strümpfe aus Chemie-Fasern oder auch das Rauchen sein. Ungewaschene bzw. hygienisch vernachlässigte Füße verursachen den ebenfalls typischen Schweißfußgeruch.

Schweißfüße - Ursachen des Geruchs

Schwitzen ist lebenswichtig. Durch das Schwitzen sind wir in der Lage, die Körpertemperatur zu regulieren bzw. den Körper abzukühlen. Der Schweiß besteht aus 99 % aus Wasser. Die restlichen 1 % des farblosen und durchsichtigen Sekrets bestehen aus Kochsalz, Kalium, Harnstoffen und Hydrogenkarbonat. Abgesondert wird das Schweißsekret aus bis zu drei Millionen kleinen Schweißdrüsen. Die meisten davon befinden sich an den Handtellern, den Achselhöhen sowie eben auch an den Fußsohlen. Der Schweiß an sich ist bis jetzt noch geruchlos. Trifft dieser jedoch mit den Bakterien zusammen, die sich auf der Haut befinden, werden die Stoffe zersetzt und es kommt zu dem typischen Geruch.

Schweißfüße - Hilfsmittel

Scheiden krankheitsbedingte Ursachen aus und beschränkt sich das übermäßige Schwitzen lediglich auf die Füße, gibt es hier nur bedingt Hilfe vom Arzt.
Eine Therapie, die bei vielen Betroffenen bereits erfolgreich vom Dermatologen angewendet wird, ist die Iontophorese. Dies ist eine Elektrotherapie. Hier werden die Füße in zwei mit Wasser gefüllte Behälter gestellt. Diese Behälter sind mit zwei Elektroden verbunden, durch die ein geringe Stromspannung mit ca. 15 bis 20 Milliampere fließen. Der Strom fließt so von einem Fuß durch den Körper zum anderen Fuß. Diese Therapie muss über einen Zeitraum von zwei Wochen täglich angewendet werden, anschließend einmal wöchentlich. Diese Therapie kann vom Patienten auch zu Hause angewandt werden. Der Dermatologe gibt hier eine ausführliche Anleitung mit auf den Weg. Diese Therapie hat des weiteren den Vorteil, dass die Kosten hierfür noch oftmals durch die Krankenkassen übernommen werden.
Eine weitere Methode, das Problem von Schweißfüßen einzudämmen, ist die Behandlung der Füße mit einer Aluminiumchlorid-Lösung, die Sie in der Apotheke erhalten können. Diese Lösung verklebt regelrecht die Schweißdrüsen, so dass hier kein Schweiß mehr austreten kann.
Manche Schweißfußgeplagte schwören auch auf das Einreiben von Zinksalbe oder Zinköl.
Fußpuder oder andere schweißbindende Mittel haben keine präventive Wirkung. Ebenso schweißaufsaugende Einlagen.
Zur Prävention sollten Betroffene aber darauf achten, dass die Füße so viel Luft wie möglich erhalten. Sie sollten deshalb Schuhe bevorzugen, die aus luftdurchlässigem Material gefertigt sind. Die Socken sollten aus Naturmaterialien bestehen, die atmungsaktive und aufsaugende Eigenschaften besitzen. Auch sollten Sie so viel wie möglich barfuß laufen. Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie die Straßenschuhe ausziehen und sie gegen luftige Pantoletten tauschen, wenn möglich, können Sie bereits jetzt schon barfuß laufen. Das Fußwaschen am Morgen sowie am Abend sollte zum täglichen Ritual werden.