Einen Schüleraustausch können Sie zwar selbst organisieren, gerade dann, wenn Sie bereits eine Gastfamilie in dem Wunschland kennen und der Schüler hier gut untergebracht wäre, doch sind hier zahlreiche Hürden zu meistern, die die Gastfamilie dann für Sie meistern müsste. Hier ist es besser, sich an Organisationen zu wenden, welche sich auf das Organisieren von Schüleraustausch-Programmen spezialisiert haben. Hier ist es aber wichtig, sich nicht einfach an eine x-beliebige Organisation zu wenden, schließlich hat eine gute Organisation des Aufenthaltes einen großen Einfluss darauf, ob die Zeit im Ausland auch wirklich zu einer spannenden und erfolgreichen Zeit wird.
Eine gute Organisation sollte vor allem folgende Anforderungen erfüllen:
Immer mehr Länder bieten ausländischen Schülern die Möglichkeit an, im Rahmen eines Schüleraustausches dort mehrere Monate zu verbringen. So sind das beispielsweise:
um nur einige zu nennen.
Bei der Vorauswahl des Wunschlandes sollten Sie allerdings auch die kulturellen Gegebenheiten und die Lebensweisen der Bewohner jedes Landes beachten. Informationen hierüber finden Sie in jedem guten Reiseführer bzw. bei der Organisation, die den Schüleraustausch organisieren soll. Sie sollten hierbei unbedingt bedenken, dass sich der Gastschüler schnell an die Lebensweise seiner Gastfamilie anpassen sollte, um hier Konflikte zu vermeiden. Aber mit dem Gedanken daran, dass es keine richtige Lebensweise gibt, sondern nur andere Lebensweisen, ist so manche für einen Westeuropäer unverständliche Eigenart leichter zu ertragen.
Die Kosten, die im Rahmen eines Schüleraustauschs anfallen können, sollten nicht unterschätzt werden. Neben den reinen Grundpreisen (Vermittlungsgebühren, Schulgebühren, Kosten der Gastfamilie), die vom Veranstalter genannt werden, kommen nochdie Kosten für
hinzu.
Auch müssen Sie mit eventuellen Nebenkosten für
rechnen. Hier können je nach Gastland für einen Schüleraufenthalt bis zu 10.000 Euro oder auch mehr zusammenkommen.