Schnarchen

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Schnarchen.


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Evangeline: ich hab für meinen süßen die Anti-Schnarchbandage bestellt auf www.careshop.de. Zuerst hat er ziemlich gemault, weil er ständig aufwachte, wegen der ungewohnten Seitenlage. Aber jetzt schläft er durch und das schnarchen ist auch weg. Also eine gute Alternative zur OP.
Helmut: Antwort für Hans-Jörg L. Zur Beantwortung Ihrer Frage fand ich bei u.g. Adresse (Rubrik: "Chirurgische Eingriffe") eine Erklärung zur sog. Radiofrequenztherapie http://de.wikipedia.org/wiki/Schnarchen Vielleicht hilft Ihnen das ja weiter, Gruß !
Hans-Jörg Langen: Kürzlich hörte ich im Radio von einer ganz neuen, angeblich einzig gut, dauerhaft und schmerzlos wirksamen Schnarchtherapie: Es ging um Festigung der jeweiligen "flatternden" Teile im Nasen-Rachen-Raum durch Erhitzen einer rel. oberflächlichen Schicht. Die Methode nannte sich Radio-??-Therapie. Wer kennt den vollständigen Namen und weiß wo dies praktiziert wird ?
Martina: Hallo, ich habe durch diese Seite;glaube ich zumindest,die Ursache gefunden.Werde erst mal Abnehmen.Danke!!
inge: lies mal schatzi ist interessant ;-)

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Schnarchen - Allgemeines

Wenn einer der Lebenspartner schnarcht, ganz dies unter Umständen einer ganzen Familie den Schlaf rauben. Bei "normalen" Schnarchen liegt der Geräuschpegel zwischen 17 und 26 Dezibel, was in etwa einem brummenden Gefrierschrank gleicht. Der Bettnachbar kann sich hier unter Umständen an die ständige Geräuschkulisse gewöhnen und die anderen Bewohner des Hauses oder der Wohnung werden durch eine geschlossene Tür nicht belästigt. Es kann aber auch sein, dass so mancher Schnarchende hierbei Geräusche von bis zu 90 Dezibel verursacht. Dies entspricht dann der Lautstärke eines vorbeifahrenden Lastkraftwagens. Hier helfen dann auch geschlossene Türen nichts mehr. Hier tut Abhilfe not.

Schnarchen - Entstehung

Beim Schlafen entspannen wir unseren gesamten Körper. Dies gilt auch für den Rachenraum. Damit der Luftstrom beim Atmen aber ungehindert durchfließen kann ist es notwendig, dass dieser durchlässig bleibt. Beim Schnarchen ist dieser aber durch unterschiedlichste Ursachen verengt und bringt das Gaumenzäpfchen, die Zunge und Teile des Kehlkopfes zum vibrieren. Dies wiederum verursacht die Schnarchgeräusche.

Schnarchen - Ursachen

Manche Menschen schnarchen nur ab und zu. Dies kann dann entweder bei einer verschlechterten Nasenatmung wie Schnupfen oder nur einer verstopften Nase ausgelöst werden. Aber auch bei vorherigem erhöhtem Alkoholkonsum kann die Entspannung des Rachenraumes gestört sein und das Schnarchen verursachen. Diese Ursachen sind nur kurzfristig vorhanden und verschwinden oft so schnell, wie sie gekommen sind.
Andere Ursachen können aber auch durchaus krankhafter Natur sein. So kann Schnachen auch durch eine Nasenscheidewandverkrümmung oder vergrößerten Mandeln ausgelöst werden. Auch übergewichtige Menschen leiden oft darunter.
Schnarchen kann aber auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten wie beispielsweise bei Antihistaminen oder Schlafmitteln.
Weiter können auch Fehlstellungen des Ober- bzw. Unterkiefers das Schnarchen auslösen. Auch eine vergrößerte Zunge kann hier als Ursache gesehen werden.

Schnarchen - Risiken

Das Schnarchen ist nicht nur ein störender und für andere schlafraubender harmloser nächtlicher Störfaktor, es kann unter Umständen sogar gesundheitsgefährdend für den Schnarcher selbst sein. So kann es beim Schnarchen nicht nur zu einer Verengung des Rachenraumes kommen, sondern auch bis zu dessen vollständigen Verschluss. Die Schlafapnoe ist hier die Folge. Hier kann die Atmung für mehrere Sekunden vollständig aussetzen. Der Betroffene selbst wird dann aber durch einen Urinstinkt aufgeweckt und atmet dann willkürlich weiter. Dies kann auf Dauer gesundheitliche Störungen nach sich ziehen. So wird der Körper beim Schnarchen mit Atemstillstand mit Sauerstoff nicht genügend versorgt. Der Betroffene fühlt sich morgens nicht ausgeschlafen, da er nachts ständig aufwacht. Dies kann wiederum vom Bluthochdruck bis hin zum Herzversagen oder einem Schlaganfall führen.

Schnarchen - Behandlungsmöglichkeiten

So können Sie sich selbst behandeln
Bei der Behandlung eines Betroffenen schauen die Ärzte zuerst auf das Gewicht. Ist der Patient übergewichtig, kann schon das Erreichen des Idealgewichts das Schnarchen erheblich verringern oder gar beseitigen. Auch sollte mindestens 2 Stunden vor dem Zubettgehen kein Alkohol mehr zu sich genommen werden. Da auch Medikamente als unterwünschte Nebenwirkung das Schnarchen haben können, sollten Sie dies unbedingt vor der Einnahme mit Ihrem Arzt abklären. Eine weitere bekannte Behandlungsmöglichkeit ist das Schlafen auf der Seite, da durch das Liegen auf dem Rücken der Rachenraum zusätzlich verengt werden kann. Manche Betroffene nähen sich hierzu Tennisbälle auf die Rückseite Ihres Schlafanzuges, damit sie nicht ungewollt auf dem Rücken liegen bleiben. Wenn die Nase verstopft ist, helfen hier auch abschwellende Nasensprays. Dies sind in erster Linie Therapien, die Sie selbst durchführen können.

Schnarchen - So hilft der Arzt


CPAP-Therapie
Hier wird dem Patienten über eine Nasenmaske Raumluft mit einem gleich bleibenden Druck zugeführt. Der ständige Druck führt dazu, dass die Atemwege immer offen gehalten werden. Obwohl diese Behandlungsmethode sich als sehr effektiv erwiesen hat, lehnen diese doch viele Betroffene ab, da sie jede Nacht mit der Nasenmaske verbringen müssen, um störungsfrei zu schlafen.

Operation
Wenn die Mandeln oder die Polypen das Schnarchen verursachen, können diese fast risikolos operativ entfernt werden. Eine weitere Möglichkeit ist aber auch, dass Fett- und Bindegewebe im Rachenraum entfernt werden müssen, damit hier frei geatmet werden kann. Missbildungen des Kiefers, der Nase oder des Gaumens können ebenfalls operativ behandelt werden.

Bissschiene
Mit diesen Aufbissschienen werden Kiefer, Zunge und Gaumen leicht nach vorne verlagert. Dies hat den Vorteil, dass die Atemwege offen gehalten werden. Die Wirksamkeit dieser Lösung für das Schnarchproblem ist allerdings beschränkt. Lediglich bei 50 % der Betroffenen hat sich hier eine positive Besserung eingestellt.

Nasenklammern
Auch Nasenklammern werden immer wieder gerne von Betroffenen eingesetzt. Diese haben, wie die Aufbissschiene die Funktion, die Atemwege offen zu halten. Aber auch hier ist die Wirksamkeit umstritten.

Bissschnuller
Für den Bissschnuller gilt das gleiche wie für die Bissschiene sowie die Nasenklammer.