Schaltwartenboden

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Schaltwartenboden.


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Schaltwartenboden - Allgemein

Ein Schaltwartenboden, auch als Schwerlastboden, Kabelboden oder Installationsboden bezeichnet, ist eine spezielle Form des Doppelbodens. Der Schaltwartenboden besteht Hauptsächlichen aus folgenden drei Bereichen, aus den Doppelbodenplatten, einer Unterkonstruktion und den Oberbelägen. Die Vorteile von einem Schaltwartenboden sind hohe Flexibilität, eine schnelle Montage und eine trockene Bauweise. Da die Rahmen nach unten hin offen sind, ermöglicht ein Schaltwartenboden eine einfache Zuführung der Verkabelung von Schaltschränken, wobei eine Verschließung der unbenutzten Rahmen jederzeit mit Doppelbodenplatten möglich ist.

Schaltwartenboden - Einsatzgebiete

Ständig neue und komplexere Informations- und Kommunikationstechniken und sich ändernde Organisationsstrukturen bedürfen eines hohen Maßes an Flexibilität der Bodensysteme. Hier bietet ein Schaltwartenboden die Möglichkeit Räumlichkeiten an den wechselnden Anforderungen schnellstens anzupassen. Innerhalb kürzester Zeit, dazu mit geringen Kosten, können z.B. Elektroanschlüsse, Lüftungsanlagen, Kommunikationstechnik, verlegt, umgestaltet oder repariert werden. Spezielle Einsatzgebiete für einen Schaltwartenboden sind z.B.:

  • Die Telekommunikationsbranche benötigt Schaltwartenoden für die Vernetzung von ihren Schaltsystemen.
  • In den Filialen der Sparkassen und Banken werden häufig Schaltwartenböden mit Anhydritplatten eingesetzt.
  • Häufig werden Schaltwartenböden auch in Bürogebäuden und Medienzentren verwendet.

Schaltwartenboden - Unterkonstruktion

Schaltwartenunterkonstruktionen sind freistehend. Hierfür steht eine große Auswahl an Stützen zur Verfügung. Für die Unterkonstruktion der Schaltwartenböden werden Gewinde- oder Rohrstützen eingesetzt. Damit sie eine entsprechende Härte und Korrosionsbeständigkeit erreichen, werden sie z.B. verzinkt und mit Chrom durchsetzt. Somit ist auch ohne verlegte Doppelbodenplatten volle Stabilität gewährleistet. Damit genügend Freiräume für Installationen zur Verfügung stehen, werden Rahmenbereiche genau nach den Maßen der Schaltfelder gefertigt. Übergänge vom Rahmen- zum Gehbereich werden beinahe höhengleich gestaltet. Rahmenfelder, die nicht genutzt werden, können mit einer Abdeckung versehen werden.

Schaltwartenboden - Anforderungen

Ursprünglich diente ein Schaltwartenboden der wartungsfreundlichen Abdeckung von Elektro- und Hydraulikanlagen. Heute hat sich der Schaltwartenboden zu einem vielfältigen Bodensystem entwickelt. Das Prinzip des Schaltwartenbodens ähnelt einem Baukasten. Durch seine einfache Verlegung, der flexiblen Gestaltungsmöglichkeit und vielen Einsatzgebieten bietet ein Schaltwartenboden ein vollständiges Konzept für komplexe Technologien. Hierdurch stellen sich aber auch hohe Anforderungen:

  • Ein Schaltwartenboden muss den geforderten Schallschutz erfüllen.
  • Damit ein Brand nicht durch die Doppelbodenanlage gefördert werden kann, müssen eingebaute Materialien feuerbeständig sein.
  • Ein Schaltwartenboden muss Lasten, die auf ihm bewegt werden tragen können.
  • Ein Schaltwartenboden muss leicht demontierbar und erweiterungsfähig sein.
  • Die Bodensysteme sollten mit den Systemen anderer Hersteller gegeneinander austauschbar sein.
  • Vom Schaltwartenboden ausgehende, elektrostatische Aufladungen sollten sicher abgeleitet werden.