Die traditionelle Sauna ist ein Holzhäuschen, in dem man auf Pritschen sitzt und wo Wasser oder Kräuterkonzentrate auf heiße Steine gegossen werden.
Heute gibt es Saunaöfen in allen Variationen, daher ist eine umfassende Beratung bei verschiedenen Anbietern zu empfehlen. Die gängigsten Saunaöfen haben wir hier für Sie aufgezählt.
Den klassischen Elektro-Saunaofen gibt es als Stand- und als Wandmodell mit einer Füllmenge an Saunasteine von ca. 10 bis 15 kg. Der Saunaofen hat eine durchschnittliche Größe von ca. B 0,5 m x H 0,7 m x T 0,4 m. Der Aufguss wird direkt auf die Steine gegeben. da der Ofenmantel im oberen Bereich sehr heiß werden kann, sollte der Ofen mit einem Ofenschutz aus Holz umrahmt werden. Bei der Raumplanung ist dieser Platzbedarf mit zu berücksichtigen. Häufig gibt es Saunaöfen mit einer zusätzlichen Verdampferschale, die mit Wasser oder mit einem Kräuteraufgusskonzentrat gefüllt werden kann. Die eingeschaltete Verdampfereinheit kann somit das Klima in der Sauna auf eine optimale Luftfeuchtigkeit erhöhen.
Für alle Saunafreunde, die sich für die natürlichste Art der Saunahitze begeistern können, ist der holzbefeuerte Saunaofen die Ideallösung. Ein holzbefeuerter Saunaofen ist wegen seines Feuerungsraums etwas größer, die Maße liegen etwa bei B 0,5 m x H 0,8 m x T 0,5 m. Es wird etwa die doppelte Steinmenge aufgelegt. Wichtig ist ein glatter, feuerfester Untergrund da ein holzbefeuerter Saunaofen sehr viel Wärmeenergie liefert. Brennbares Material, z.B. Liegebänke, sollten mindestens 40 cm vom Saunaofen entfernt angebracht sein. Die Verbrennungsgase sind über den Rauchabzug fachgerecht nach Außen zu führen. Der holzbefeuerte Saunaofen verbraucht sehr viel Sauerstoff, entsprechend ist eine dimensionierte Luftzuführung in Ofennähe einzuplanen.
Der gasbeheizte Saunaofen wird in die Kabinenwand eingebaut und an eine geeignete Gasleitung angeschlossen. Die Steinmenge beträgt etwa 20 kg und die Aufheizzeit ca. 60 Minuten. Der Brennerraum des gasbeheizten Saunaofens befindet sich außerhalb der Sauna. Daher zieht er seine Frischluft direkt aus dem Vorraum an. Da auch hier Verbrennungsgase entstehen, ist es ratsam, wie beim holzbefeuerten Saunaofen, die Abluft Außen zu führen.
Der Hinterbankofen befindet sich direkt an einer Innenwand. Je nach gewünschter Ofenleistung variieren die Größen der Öfen. Die Warmluft steigt seitlich an der Wand hoch bis zur Saunadecke und verteilt sich über den Raum. Die Innenliegen werden so angebracht, dass die Warmluft direkt, neben der obersten Liege, vorbeiströmt. Der Warmluftkanal ist mit Holz verkleidet, somit besteht keine Gefahr der Verbrennung. In der Regel wird der Aufguss durch einen Trichter über dem Saunaofen eingefüllt. Ein direkter Ofenkontakt ist nicht möglich, somit ist der Hinterbankofen relativ unauffällig.