Bosa

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Bosa.


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Bosa

Bosa liegt an Sardiniens Westküste, ein paar Kilometer vom Meer entfernt. Bosa, das schönste Städtchen Sardiniens. Das sagen nicht nur die Touristen, sondern ebenso die Sarden selbst.

Bosa ist aufgrund seiner Lage etwas ganz Besonderes in ganz Sardinien. Bosa ist das einzige Städtchen, das direkt an einem Wasserlauf gebaut wurde, dem Fluss Temo. Zudem befindet sich Bosa versteckt zwischen zwei schroffen Felsgraden von zweie Tafelbergen. So hangeln sich die Häuser auch direkt vom Fluss weg die Berge hinauf.

Die ca. 9.000 Einwohner von Bosa leben heute noch vom Fischfang, der Olivenverarbeitung und Weinherstellung der Männer sowie von den filigranen Feinstickerei und Klöppelarbeiten der Frauen. Also keine Frage, welche Souvenirs man aus Bosa mitbringen sollte.

Bosa war lange Zeit von den Touristen übersehen worden. Erst seit kurzem haben diese den Ort mit der schönen Altstadt und dem auffallend schönen Flussufer auch für sich entdeckt. Bosa, eine noch ursprüngliche und noch nicht vom Tourismus beeinflusste Stadt, die man einmal wenigstens gesehen haben sollte.

Obwohl Bosa nicht direkt an der Küste liegt, so ist der Strand doch nur 2 km davon entfernt. Der Küstenort Bosa Marina mit seinem Sarazenenturm und einem kleinen etwa 100 m breiten braunen Sandstrand sind also nicht weit weg. Die Anwohner nutzen den Strand sehr gerne auch selbst, soll der Sand laut einer alte Legende doch heilende Kräfte haben.

Wenn euch dieser Strand etwas zu klein sein sollte und Ihr nicht sehr empfänglich für Weissagungen aus Legenden sein, könnt Ihr auf die umliegenden Strände von Bosa ausweichen. Diese sind bei den Feriensiedlungen, die sich südlich von Bosa befinden, wie beispielsweise Porto Alabe und Santa Maria del Mare. Schöne Sandstrände, die ebenfalls mit Strandbars und Restaurants bestückt sind, sodass Ihr auch hier nicht auf eine Erfrischung zwischendurch verzichten müsst.

Gassen der Altstadt

In den steilen, verwinkelten Gassen der Altstadt von Bosa seht Ihr immer wieder Frauen vor ihren Häusern sitzen, die mit den filigranen Feinstick- oder mit Klöppelarbeiten beschäftigt sind. Es ist schon einen zweiten Blick wert, Ihnen bei der Arbeit zuzuschauen, die diese mit so viel Geduld Tag für Tag ausführen. Bei dieser Gelegenheit könnt Ihr auch gleich das eine oder andere Stück vor Ort bei den Frauen kaufen. Eine größere Sicherheit, dass die Arbeit nicht aus China oder so stammt, könnt Ihr nicht haben.

Ansonsten findet Ihr in den Gassen zahlreiche kleine Geschäfte, die die Spezialitäten von Bosa anbieten. So könnt Ihr dort beispielsweise Olivenöl, das übrigens mehrfach prämiert wurde oder einen Spitzenweißwein, der ebenfalls ausgezeichnet wurde, kaufen.

Castello Malaspina

Das Castello Malaspina oder auch Castello di Serravalle, wie das Kastell auch genannt wird, liegt hoch über der Stadt. Da es zurzeit renoviert wird, kann es sein, dass Ihr es nicht von Innen besichtigen könnt. Aber den doch etwas anstrengenden Aufstieg durch die steilen Gassen von Bosa solltet Ihr trotzdem nicht scheuen, da Ihr von hier oben einen tollen Ausblick auf das Städtchen und die tolle Umgebung von Bosa habt.

Temo

Der Fluss Temo ist der einzige Fluss ganz Sardiniens, der von Schiffen befahren werden kann. Früher zwar nur die letzten 10 km, bevor er ins Meer mündet, aber immerhin. Seit die alte römische Brücke San Pietro Extramuros eingestürzt ist, die lange Zeit die einzige Möglichkeit war, von der einen zur anderen Seite des Flusses zu kommen, sind es nur noch 5 km, die schiffbar sind.

Die Flusspromenade mit den Palmen am Rand ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch interessant, da hier die Fischer und die Reusenmacher sitzen und die Fischreusen aus Palmenstielen flechten.

Kirchen

Was in keiner noch so kleinen Stadt fehlen darf, so hat auch Bosa seine Kirchen. So könnt Ihr die Cattedrale dell'Immalcolata sowie die San Pietro Extramuros besichtigen.