An vielen Orten im Ruhrgebiet wird Naturschutz großgeschrieben. Ein schönes Beispiel ist das Naturerlebnisgebiet Üfter Mark. In dem Waldgebiet werden Exkursionen und Führungen angeboten, so dass man so spannende Themen wie Ameisenwanderungen oder das nächtliche Leben im Wald kennen lernen kann. Oder erleben Sie auf der Bislicher Insel Weißstörche, Biber, und Kormorane. Auch eine Führung durch die Greifvogelstation am Forsthof Haard, wo Greifvögel und Eulen gepflegt werden, um später wieder in Freiheit zu leben, ist sehr aufregend.
Eine Zeitreise im Ruhrgebiet führt Sie auf der Route der Industriekultur zu den interessantesten industriellen Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets. Ein schönes Beispiel ist die Zeche Zollern, die mit ihren Schalttafeln aus Marmor und dem Portal der Maschinenhalle unter Denkmalschutz steht. Bei der Zeche Erin sollten Sie einmal der ehemaligen Halde einen Besuch abstatten, auf der eine riesige Sonnenuhr zu bewundern ist.
Das Museum Strom und Leben in Recklinghausen beschäftigt sich mit der Geschichte der heute so selbstverständlichen Elektrizität und zeigt, wie der elektrische Strom unser Leben verändert hat. Das Schiffshebewerk Henrichenburg, das bis 1970 betrieben wurde, gehört heute zum Westfälischen Industriemuseum. Auf einem Museumsschiff kann man sich in die Welt der Schiffer vertiefen. Interessant ist es aber auch zu erfahren, wie die Menschen des Ruhrgebiets im Privaten gelebt haben: Einen kleinen Eindruck aus dieser Lebenswelt erhält man in den traditionellen Siedlungen der Arbeiter wie der Kolonie Ottilienaue.
Im Ruhrpott, wie das Ruhrgebiet liebevoll genannt wird, haben natürlich besonders die großen und kleinen Städte eine große Anziehungskraft auf Reisende. Hier ist immer etwas los, es gibt viel zu erleben und so manche Sehenswürdigkeit, die man gesehen haben sollte: