Pumps wurden ursprünglich als Herrenschuhe konzipiert. Im 18. Jahrhundert gehörten Pumps zur höfischen Mode. Bis heute haben sich einige Modelle als „Opernpumps“ in der Männermode erhalten. Erst später hielten Pumps auch Einzug in die Damenmode. Über die Jahre hinweg bleiben Pumps hier zeitlos. Es gab verschiedenste Pumps-Modelle, eines jedoch blieb gleich – Pumps sind aus der Damenmode nicht mehr wegzudenken. Aber noch mehr: Pumps gehören heute zu einem sexy Outfit. Diese Mode wird durch Fernsehsendungen wie „Sex in the City“ geschürt, bei denen die Protagonistinnen einen Schuhtick pflegen und eine ganze Reihe Pumps von namhaften Designern im Schrank stehen haben. Und wer könnte sich den legendären Striptease von Sharon Stone im Film „9 ½ Wochen“ ohne die hochhackigen Pumps vorstellen?
Als Pumps bezeichnet man einen geschlossenen, weit ausgeschnittenen Damenschuh. Pumps zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Absatz von mindestens drei Zentimetern Höhe haben und keinen Verschluss. In Pumps kann die Dame oder der Herr einfach hineinschlüpfen und sich wohl fühlen. Das Obermaterial von Pumps ist nicht festgelegt. Ein Pumps kann aus Leder, Kunstleder, aber auch Satin oder Seide bestehen. Der Schaft von Pumps kann schlicht gestaltet oder aufwändiger mit Verzierungen und Applikationen gearbeitet sein. Die Schuhspitze eines Pumps passt sich der gängigen Schuhmode an. Sie kann von spitz bis eckig variieren.
In den 1950er Jahren war ein Pumps-ähnliches Schuhmodell sehr beliebt: die Stilettos. Sie zeichneten sich durch einen sehr schmalen Absatz, den so genannten Pfennigabsatz und eine spitz zulaufende Schuhspitze aus.
Bei den Slingpumps handelt es sich nicht um einen geschlossenen Schuh, deshalb gehört dieses Modell trotz der Namensgleichheit nicht zu den Pumps. An der Ferse wird der Slingpumps mit einem Riemchen gehalten, der Schaft des Slingpumps ist geschlossen.
Bei den Flamencopumps handelt es sich um an der Schuhspitze offene Modelle, wie sie häufig beim Flamenco getragen werden. Auch dieses Modell gehört nur dem Namen nach zu den Pumps.
Bis heute haben sich die Pumps als klassischer Abendschuh zum Smoking bzw. zum Frack in der Herrenmode gehalten. Damen tragen Pumps zum Kostüm oder zur Abendgarderobe. Zum Hosenanzug oder Hosen getragen, verlängern Pumps das Bein optisch.
Expertinnen für Schuhe mit hohen Absätzen raten im Übrigen dazu, zunächst Pumps zu tragen, weil sie beim Laufen einen besseren Halt gewähren.