Fast alle Zeitschriften, die im Handel erhältlich sind, können Sie auch im Abonnement erhalten. In der Regel sind die Bezugskosten hierfür etwas billiger, da der Zwischenhandel wegfällt, aber es könne auch durchaus Zustellungs- bzw. Postversandkosten hinzukommen. Es gibt aber andere Gründe, vor einem Abonnement erst einmal Abstand zu nehmen. Das sind dessen Laufzeit und die Unsicherheit, sich wirklich so lange an den Bezug und die damit verbundenen Kosten an eine Zeitschrift binden zu wollen. Eine Lösung hierfür sind so genannte Probe- oder auch Kurzabos. Der Bezug ist hier zeitlich eingegrenzt und die Kosten überschaubar.
Probeabos werden entweder von den Verlagen direkt oder aber auch über Firmen angeboten, die sich auf die Vermittlung von Abonnements spezialisiert haben.
Die Laufzeiten für die Probeabos sind in der Regel drei Monate, je nach dem, wie oft die Zeitschrift erscheint. Bei monatlichen Ausgaben kann das Probeabo länger, bei Tageszeitungen auch kürzere Laufzeiten enthalten.
Die Vorteile des Abschlusses eines Probeabos Ihrer Wunschzeitschrift ist vor allem der, dass Sie sich nicht über einen längeren Zeitraum binden müssen. Die Zeitschrift wird Ihnen bequem direkt mit der Post oder einem Zusteller ins Haus gebracht. Meist erhalten Sie diese auch noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin, also dem Tag, in dem die Zeitschrift im Handel erhältlich ist. Sie müssen nicht immer die Daten im Kopf behalten, wann die nächste Ausgabe erscheint und können sich des weiteren den Weg zum Zeitschriftenhändler ersparen. Eine direkte Zustellung ist vor allem dann von Vorteil, wenn die Zeitschrift nicht überall erhältlich ist und Sie vielleicht hierfür einen speziellen Händler aufsuchen müssen. Sie können in kurzer Zeit testen, ob Ihr Interesse an der Zeitschrift wirklich so groß ist, dass Sie von dieser auch wirklich jede Ausgabe beziehen möchten.
Mit dem Abschluss eines Probeabos schließen Sie einen Vertrag ab. Wie bei anderen Verträgen auch, gilt es auch hier, das Kleingedruckte zu beachten. Denn nicht immer endet das Probeabo automatisch zu dem Zeitpunkt, der auf dem Formular gut sichtbar lesbar ist. Es ist auch durchaus möglich, dass das Probeabo in ein Abonnement mit einer längeren Laufzeit umgewandelt wird, wenn Sie dies nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt kündigen. Bei Probeabos sind auch meist die Bezugskosten entweder höher als bei einem Abonnement mit einer längeren Laufzeit. Aber auch hier kann das Gegenteil der Fall sein. Die Kosten liegen deutlich unter dem darauf folgenden Abonnement mit einer längeren Laufzeit. Das Probeabo dient hier lediglich als Lockangebot.
Sie finden in der Regel drei Möglichkeiten, ein Probeabo abzuschließen:
In vielen Zeitschriften gibt es Anforderungscoupons, welches Sie lediglich ausfüllen müssen und per Post oder Telefax dem Verlag zusenden können.
Eine weitere Möglichkeit, ein Probeabo abzuschließen, ist es, auf einen der zahlreichen Werbeflyer oder kleineren Broschüren zu reagieren, die sich regelmäßig in der Post oder als Beilagen in verschiedenen Zeitschriften befinden. Die Abschlussregularien sind denen des Anforderungscoupons fast identisch.
Die dritte Möglichkeit ist der Abschluss eines Abos via Internet. Hier sollten Sie aber unbedingt darauf achten, bei wem Sie das Abo abschließen und wie die genauen Vertragsbedingungen hier lauten. Diese sollten schnell auffindbar und so formuliert sein, dass diese keine Zweideutigkeiten zulassen. Oftmals geben Ihnen die Anbieter hier die Möglichkeit, die entstehenden Kosten bequem per Lastschriftverfahren einziehen zu lassen. Bei Online-Abschlüssen sollten Sie sich aber nur bedingt die entsprechenden Angaben über Ihre Kontoverbindung preisgeben und wenn, dann sollten die Daten verschlüsselt über einen speziellen Sicherheitsserver übermittelt werden können.