Plissees lassen sich dank ihrer speziellen Faltung heute problemlos an jedem Fenster anbringen, auch an schrägen und unsymmetrischen Fensterrahmen. Plissees sind perfekt für Dachfenster, sie passen sich Ihrer Dachschräge an und fallen somit nicht einfach wie Gardinen herunter. Durch eine ausgeklügelte Technik und guten Passeigenschaften lassen sich Plissees an Dreiecksfenstern und Rundfenstern leicht auf- und zuziehen. Plissees sind wie geschaffen für Wintergärten und Glasdächer. Hier spielt der Neigungswinkel keine Rolle, weil die Plissees überkopf angebracht werden. Die Materialien eignen sich ferner für den Einsatz bei extrem klimatischen Verhältnissen, z.B. in Großraumbüros, und bieten einen hervorragenden Sonnenschutz für Wintergärten und Glasarchitektur.
Die Auswahl an Plissee-Stoffen ist enorm, hunderte verschiedener Farben und Designs, Qualitäts- und Preisunterschiede lassen keine Wünsche offen.
Plissees sind Fensterverschattungen der Rauminnenseite. Das Material besteht aus schmal gefalteten Stoffen, die sich wie Jalousien vor Fenstern jeglicher Art auf- und zuziehen lassen.
Mit Hilfe von Befestigungsklemmen oder -trägern können die Kopfprofile des Plissees an Wand, Decke, Dreh- und Kippfenstern einfach auf den Fensterflügeln angebracht werden. Außer freihängenden Plissees gibt es auch Anlagen mit Seitenführung für Schwing - oder Drehkippfenster, verspannte und selbsthemmende Plissee-Anlagen für Dachfenster und über Spanndraht geführte Plafond-Faltstorre Anlagen. Die Bedienung freihängender Plissee-Anlagen ist, ähnlich wie bei Faltrollos, einfach über Zugschnüre mit Schnurschloss. Bei luxuriöseren Ausführungen, werden Plissees mittels eines Elektromotors bedient. Plissee Deckenanlagen können Sie mit einem Schnurzug oder Bedienungsstab an der beweglichen Führungsschiene bewegen.
Plissees bestehen in der Regel aus einem weichen, aber robusten Gewebe, das in eingepresste, querlaufende Falten gelegt ist. Die Stoffe des Plissees sind plissiert (vorgefaltet) und werden ziehharmonikaartig zu einem Bündel zusammen gedrückt. Das Gewebe des Plissees ist gegen Verschmutzung imprägniert, so lässt es sich problemlos reinigen und wieder aufhängen. Ferner werden die Plissee-Stoffe nach der Transparenz ausgewählt, hierbei unterscheidet man transparent, halbtransparent, blickdicht und verdunkelnd.
Transparente Plissees lassen tagsüber den größten Teil des Lichtes hinein. Konturen lassen sich von außen erkennen. Die Sicht von innen nach außen ist hier je nach Design etwa ausreichend bis gut. Abends jedoch nur ein geringer Blickschutz möglich.
Halbtransparente Plissees haben die Funktion einer dichten Gardine, tagsüber ist nur ein begrenzter Durchblick nach außen möglich. Sie bewirken einen guten Lichtschutz und wohltuende Blendreduzierung. Abends sind allerdings Konturen von außen sichtbar.
Blickdichte Plissees haben die Funktion eines leichten Vorhangs, tagsüber ist kein Durchblick nach außen möglich, dadurch haben blickdichte Plissees einen sehr guten Blendschutz. Abends ist kein Durchblick von außen möglich, Das Material ist lichtdurchlässig, somit sind Lichtquellen erkennbar.
Verdunkelnde Plissees haben die Funktion eines lichtdichten Vorhangs, tagsüber ist kein Durchblick nach außen möglich, dadurch haben Sie einen bestmöglichen Blendschutz. Das Material ist nicht lichtdurchlässig und von außen ist abends kein Einblick möglich.