Drückende und stetig steigende Kosten in Höchstpreisländern zu denen Deutschland, Österreich und die Schweiz nun mal zählen, stellen Unternehmen immer wieder vor finanzielle Probleme. Schon seit längerer Zeit nutzen große Firmen die Möglichkeit, auf dem Gebiet der IT Geschäftsprozesse ins Ausland auszulagern. Bei Offshore IT wird in so genannte Billiglohnländer ausgelagert, wodurch in den letzten Jahren große IT Offshore Zentren v.a. in Indien, immer häufiger auch in Osteuropa, Usbekistan und China entstanden. Neben den geringen Lohnnebenkosten sprechen vor allem die Vermeidung von Anschaffungskosten, für Hard- und Software aber auch immer wieder die Verbesserung der Effizienz oder Funktionalität sowie kürzere Innovationszyklen für eine Auslagerung der IT.
Die so genannte Offshore IT umfasst IT Leistungen aller Art. Dabei können sowohl nur einzelne Bereiche der IT als auch die gesamte IT eines Unternehmens offshore ausgelagert werden. Der prominenteste Offshore Service auf dem Gebiet der IT ist die Programmierung und Entwicklung neuer Software. Mehr und mehr werden aber auch andere Teilgewerke der IT Offshore angeboten. So sind zum Beispiel in englischsprachigen Ländern die Support Hotline oft in Indien oder Pakistan beheimatet. Und in Zeiten des Intranets verliert es an Bedeutung, ob die Hochleistungshardware in Berlin oder Burma steht. Die Möglichkeit der Offshore IT darf jedoch nicht bedeuteten, dass das Unternehmen Entscheidungen aus der Hand gibt. Die Wahl des richtigen Partners ist bei Offshore IT daher von ausgesprochen hoher Bedeutung.
Durch den Nutzen von Offshore IT bieten sich einem Unternehmen vor allem, aber nicht nur finanzielle Vorteile . Diese sind:
Neben den sicherlich lukrativen Chancen einer Offshore IT bietet diese nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Trennung einige Gefahren, denen man sich immer bewusst sein sollte. Diese sind: