Spektakuläre Wüsten, vielfältige Landschaften, die Weite des Landes, der herrliche blaue Himmel und zahlreiche Tiere haben Namibia zu einem Land gemacht, dass in den Urlaubsträumen vieler Europäer eine Rolle spielt. Wer seinen Kindheitsträumen hinterher spüren möchte und ein Abenteuer sucht, der wird Namibia lieben. Eine Safari ist die optimale Urlaubsform, um das Land und seine traumhafte Tierwelt kennen zu lernen. Natürlich fühlen sich auch Jäger von diesem Paradies angezogen. Doch reicht eine Kamera völlig aus, um dieses großartige Land und seine Naturschätze zu erkunden!
Eine ganz besondere Landschaft erlebt man im Etosha-Nationalpark, dessen Name großer weißer Platz bedeutet. Und dieser Name verspricht nicht zu viel, denn neben Grasfeldern, Savannen und Trockenwäldern hinterlässt die unendlich scheinende Salzwüste bleibende Eindrücke. Es gibt drei Übernachtungsmöglichkeiten im Park: Die ehemaligen Polizei- und Militärstation Okaukuejo im Süden und Namutoni, das 123 Kilometern Entfernung liegt, sowie das Übernachtungscamp Halali. Namutoni ist übrigens das Besucherzentrum des Nationalparks. Wer nicht in einer der drei Unterkünfte übernachtet, muss den Park bei Sonnenuntergang wieder verlassen haben.
In der Gegend um Twyfelfontein kann man ein beeindruckendes Denkmal bewundern. Dort gibt es eine Vielzahl an Felsgravuren und auch einige Felsmalereien. Man schätzt, dass die Gravuren ihren Ursprung zwischen 300 vor Christi und bis kurz nach 1800 haben. In den Zeichnungen werden Jäger mit Pfeil und Bogen dargestellt. Auch Tiere sind zu sehen, Antilopen, Giraffen, Zebras und Löwen. Interessant ist, dass auch das Breitmaulnashorn, das inzwischen fast ausgestorben ist, und eine Robbe, weit entfernt vom Meer, abgebildet werden.