Induktive Näherungsschalter sind Sensoren, die berührungsfrei auf Annäherung eines metallischen Gegenstandes, reagieren. Herzstück dieses Sensors ist eine stromdurchflossende Spule, die ein Magnetfeld erzeugt. Sobald ein metallischer Gegenstand in die Nähe dieses Magnetfeld kommt, ändert sich in der Spule die Induktivität. Diese Änderung kann, elektrisch erhöht, als Messgröße für den Zwischenraum des Gegenstandes von der Spule verarbeitet werden. Durch eine Hysteresewirkung unterscheidet sich allerdings die Messgröße beim Bewegen des Gegenstandes in Richtung des Näherungsschalters von der beim Bewegen in der Gegenrichtung.
Sie reagieren auch auf nicht leitende Werkstoffe. Ein kapazitiver Näherungsschalter ist ein Sensor, der berührungsfrei auf Annäherung eines nicht leitenden Gegenstandes - auch Flüssigkeiten -, d.h. ohne direkten Kontakt reagiert.
Herzstück dieses Sensors ist ein Kondensator, dessen Kapazität sich bei Annäherung (oder Entfernung) des Gegenstandes ändert. Diese Änderung kann, elektrisch verstärkt, als Messgröße, z.B. für den Abstand des Gegenstandes vom Sensor verwertet werden. Durch eine Hysteresewirkung unterscheidet sich allerdings die Messgröße beim Bewegen des Gegenstandes in Richtung des Näherungsschalters von der beim Bewegen in der Gegenrichtung. In der Gleichung zur Berechnung des Plattenkondensators befinden sich drei Variable. Es ist es möglich, die Kapazität durch diese Variablen zu beeinflussen. Im Vordergrund stehen hier der Abstand und die relative Permeabilität, da der kapazitive Sensor auf den Abstand von Körpern reagieren soll. Nähert sich dem Sensor ein elektrisch leitfähiger Gegenstand, so wird der Abstand verringert und damit der die Kapazität größer. Nähert sich dem Sensor ein nicht leitfähiger Körper mit einer relativen Permeabilität > 1 (z.B. Porzellan 5 bis 6,5), so wird die Kapazität ebenfalls größer. Die Fläche kann nicht geändert werden, da sie vom Sensor vorgegeben ist. Der kapazitive Sensor eignet sich somit der zur Erfassung fester Materialien und zur Erfassung von Flüssigkeiten wie z.B. Transformatorenöl Knicklichter beim Angeln
sind berührungslose Taster, die für den Einsatz als Reflex-Taster (ohne Reflektor) oder als Reflex-Lichtschranke (mit Reflektor) geeignet sind. Lichtsender, Empfänger, Auswerte-Elektronik und Verstärker befinden sich in einem gemeinsamen Gehäuse. Zusätzliche Netz- und Schaltgeräte oder Schaltverstärker sind nicht erforderlich. Das Arbeitsprinzip beruht auf moduliertem Licht, das über eine Linse in der Frontfläche direkt auf den zu erfassenden Gegenstand oder den Reflektor abgestrahlt wird. Das reflektierte Licht gelangt über eine weitere Frontlinse zum Empfänger und wird elektronisch ausgewertet. Hierdurch wird der Schaltzustand des Näherungsschalters geändert. Wird der Gegenstand wieder aus dem Tastbereich entfernt, wird der ursprüngliche Schaltzustand wieder hergestellt. Durch die Synchronisation von Sender- und Empfängerelektronik ergibt sich eine höhere Störsignal-Unterdrückung und Fremdlicht-Unempfindlichkeit.