Der Sperlingsee mit 114 Quadratkilometern, der Mauersee mit 104 Quadratkilometer und die vielen kleineren Seen der Moränenlandschaft sind das wichtigste Merkmal der wasserreichen Landschaft. Wenn sich das Blau des Himmels in den Seen spiegelt, die grünen Ufer zu einem Spaziergang locken und weiße Schäfchenwolken vorüberziehen, dann kennt die Begeisterung für die Schönheit dieser Landschaft keine Grenzen. Wunderbar ist es, hier auf einer Fahrradtour die Natur zu entdecken!
Es lohnt auch immer wieder ein Blick auf die Dächer der Häuser, denn Masuren ist auch das Land der Störche. Wogende Felder, in denen leuchtend rot die Mohnblumen aufblitzen, und Bauern, die noch heute mit Pferd und Wagen aufs Feld fahren, vermitteln das Bild einer von städtischer Hektik unberührten Idylle. Hier wird man zum Genießer.
Schmucke Orte sind das Ziel vieler Urlauber und fast überall gibt es etwas zu entdecken:
Auf viele Routen können Segler die masurischen Seen kennen lernen. Die Auswahl ist nicht einfach, denn immer gibt es noch eine Ecke der Masuren, die man auch noch gern sehen würde. Da heißt es dann: Auf Wiedersehen im nächsten Jahr und dann den Törn auf einer anderen Route fortsetzen!
Während des Zweiten Weltkriegs hinterließen die Deutschen eher dunkle Erinnerungen in Polen. Manche sind in Beton gegossen. So wie die Wolfsschanze östlich von Rastenburg. Sie gehörte zu den Führerhauptquartieren Adolf Hitlers. Hier entkam Hitler dem Attentat Stauffenbergs, an dessen entschlossene Tat heute eine Gedenktafel erinnert. Die Anlage besteht aus riesigen Betonbunkern, die düster zwischen hohen Bäumen stehen und zu einem bedrohlich wirkenden Mahnmal geworden sind.
Wunderschön ist die Barockkirche Heilige Linde. Lassen Sie sich beeindrucken von der herrlichen Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Allein das detailfreudig gestaltete Tor ist den Besuch schon wert. Wenn Sie Glück haben, können Sie eines der regelmäßig veranstalteten Orgelkonzerte hören.