Dieser Magazinwagen ist die gängigste Ausführung, die man am häufigsten in großen Werkstätten und in der Logistik antrifft. Wegen ihrer Dauerbeanspruchung bestehen sie meistens aus einer pulverbeschichteten Stahlrohr-Konstruktion, wahlweise bekommen Sie solch einen Magazinwagen auch in Aluausführung. Die Ladeböden bekommen Sie nach Wunsch aus Rohrstreben oder mit eingelegten Böden aus beständigen Holzwerkstoffplatten wie z.B. Buchendekor. Lenk- und Bockrollen bestehen aus einer Vollgummi-, Polyurethan- oder Polyamid-Bereifung. Sie bekommen Modelle, die fest verschweißt sind, aber auch zerlegbare Ausführungen. Die Tragfähigkeiten variieren bei allen Magazinwagen von 100 kg bis zu 400 kg. Eine weitere Variante ist der Magazinwagen mit einem Rahmen für Drahtgitterkörbe oder Kunstoffstapelkästen. Magazinwagen mit einer Stirnwand sind sehr Platz sparend, denn sie lassen sich wunderbar in einander schieben.
Vom Prinzip sind diese Magazinwagen aufgebaut wie Magazinwagen mit einer Stirnwand, der Unterschied besteht nur darin, dass er auf zwei Seiten eine Stirn (mit Schiebegriffen) hat. Diese Art von Magazinwagen eignet sich besonders gut da wo sich zwei Arbeitsplätze gegenüber stehen. Der Nachteil bei einem Magazinwagen mit zwei Stirnseiten ist, dass sich diese Wagen nicht ineinander schieben lassen.
Magazinwagen mit zwei oder drei Etagen sind in ihrer Konstruktion meist genauso ausgestattet wie die üblichen Magazinwagen. Aus kunststoffbeschichtetem Stahl oder Aluminium, mit zwei Lenk- und zwei Bockrollen und wählbarer Bereifung. Dadurch dass diese Magazinwagen mit zwei oder drei Etagenböden ausgestattet sind, meist handelt es sich um Platten in Buchedekor, eignen sie sich ideal zum Kommissionieren von Waren aller Art.
Klappbare Magazinwagen sind sehr Platz sparend und lassen sich bequem im Kofferraum transportieren. Von Ihrer Konstruktion sind sie ähnlich, wie andere Magazinwagen auch, der Unterschied besteht darin, dass sich der Schiebegriff einklappen lässt.
Die Bereifung eines Magazinwagens spielt eine wichtige Rolle. Sie bestimmt die Tragfähigkeit und den Rollwiderstand. Bei der Auswahl eines geeigneten Rades sollten Sie auf die Beschaffenheit der Fahrwege achten. Bei unebenen Böden empfiehlt sich immer ein elastischer Reifen mit einem großen Durchmesser. Die Tragfähigkeit für die auszuwählende Bereifung lässt sich durch eine einfache Formel berechnen: Gesamtgewicht des Magazinwagens (= Eigengewicht + Zuladung : drei). Auch Umwelteinflüsse können Rad und Rolle belasten, deshalb empfiehlt sich eine hohe Temperaturbeständigkeit.
Magazinwagen - Hierauf sollten Sie achten