Macau ist stark von portugiesischen Einflüssen geprägt. Mitte des 16. Jahrhunderts erlaubten die Chinesen den Portugiesen, in Macau einen Handelsstützpunkt einzurichten. Damit begann der Aufschwung der Stadt. Erst 1999 wurde Macau nach Hongkong als zweite Sonderverwaltungszone an China zurückgegeben. Doch immer noch verleiht gerade die Mischung der chinesischen und der portugiesischen Kultur Macau seinen ganz besonderen Reiz.
Zeugen der Kolonialzeit, herrliche Häuser und beeindruckende Residenzen, verleihen der Stadt eben so ihre besondere Note wie die quirligen chinesischen Märkten. Es gibt sehr interessante Sehenswürdigkeiten, die beide Kulturen widerspiegeln:
In der Nähe des Senatsplatzes und des Roten Marktes kann man günstig und gut einkaufen. In Macau wird Bekleidung für den europäischen Markt hergestellt, so dass man mit etwas Glück wunderbare Schnäppchen machen kann. Auch Schmuck, elektronische Geräte und Antiquitäten sind in Macau preiswert zu haben.
Berühmt ist Macau für seine Kasinos! Rund um die Uhr können Sie in Macau spielen. Den Einsatz begrenzt nur Ihr Geldbeutel. Hier werden auch das Würfelspiel Dai Siu und das Glücksspiel Fan Tan legal gespielt. In den Kasinos in Macau geht es nicht so ruhig zu wie in einem europäischen Kasino. Im Gegenteil, in Macau wird sehr lebhaft um das Glück gerungen!
Wer einen Ausflug ins Grüne machen möchte, dem sei Coloane empfohlen. Die hügelige Landschaft und die hübschen Strände sind die ideale Umgebung für entspannende Stunden. Sportler werden sich hier ebenfalls wohl fühlen. Schwimmen, Kanu fahren, Surfen, Tennis und Golf stehen auf dem Programm. Coloane Dorf ist übrigens auch einen Abstecher wert. In dem beschaulichen Ort findet sich die west-östliche Mischung wieder, die Macau zu etwas ganz Besonderem macht: Es gibt einen taoistischen Tempel, in dem man die Seefahrer-Göttin Tam Kung verehrt, und eine Kapelle, die dem Heiligen Franz Xavier geweiht ist.