Ein Lederrucksack vereint meistens praktische und ästhetisch anspruchsvolle Eigenschaften und ist daher eine sehr beliebte Variation der Tasche. Während Rucksäcke aus Kunststoff oder Textilien eher sportlich und salopp wirken, kann ein Lederrucksack auch durchaus als Ersatz für eine elegante Handtasche getragen werden. Der Lederrucksack besitzt im Vergleich zur Handtasche den Vorteil, das er auf dem Rücken getragen werden kann und kein lästiges einseitiges Rutschen der Träger verursacht. Das Gewicht wird gleichmäßig auf den Schultern verteilt und ist vor allem bei schwereren Gewichten rückenfreundlich. Zusätzlich hat man beim Einkaufen die Arme und Hände frei.
Den Lederrucksack erhält man in unterschiedlichen Größen. Für Anlässe, bei denen man nur wenige Dinge mitnehmen möchte (z. B. Geldbörse, Schlüssel, Taschentücher) gibt es Lederrucksäcke, die ähnlich einer Abendhandtasche klein, leicht und in elegantem Design (z. B. keilförmig) gestaltet sind. Die Schulterriemen sind entsprechend schmal und unaufdringlich. Für längere Ausflüge oder Einkaufsbummel eignet sich ein größerer Lederrucksack, der Kapazität für mehrere Einzelteile bietet. Wenn der Lederrucksack für Arbeitsmaterialien benutzt wird, sollte man darauf achten, das Platz für DIN A4 Mappen vorhanden ist und das der Lederrucksack insgesamt eher flächig und weniger beutelförmig ist.
Meistens wird ein Lederrucksack aus schwarzem oder braunem Rindsleder gefertigt, welches eine glatte edle Oberfläche besitzt. Natürlich und unbehandelt wirkende hellbraune Rücksäcke sind dagegen aus Schafsleder. Diese werden auch gerne von Männern getragen. Der Lederrucksack aus Kunstleder ist preisgünstiger, wirkt aber auch weniger hochwertig. Zum Teil werden Echt- und Kunstleder gemischt, um den Innenbereich mit abwaschbarem künstlichem Material weniger anfällig für Flecken und Feuchtigkeit zu machen. Innenfutter aus Stoff kann edel aussehen, ist aber auch fleckenempfindlich.
Auf folgende Kriterien sollten Sie bei einem Lederrucksack zusätzlich achten: