Wenn Sie sich einen Ledermantel kaufen wollen, haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Lederarten, Schnitten und Farben. Zudem müssen Sie sich für einen gefütterten oder ungefütterten Ledermantel entscheiden. Auch das Futter kann - wie bei anderen Oberbekleidungsstücken auch - aus ganz unterschiedlichen Materialien sein, vom schlichten Stofffutter bis zum gewachsenen Fell. Grundsätzlich gibt es Glatt- und Wildledermäntel aus echtem Leder von Lamm, Ziege (Ziegen-Velourleder von der Kaschmirziege ist das feinste Leder), Hirsch, Rentier oder Elch (eines der zartesten Leder, rar und teuer!). Als Wildleder werden Häute von wild lebenden Tieren bezeichnet. Als Glattleder werden Lederarten, deren obere Seite (Narbenseite) ungeschliffen nach außen verarbeitet ist bezeichnet. Ein typisches Glattleder ist das für Ledermäntel sehr gebräuchliche Nappaleder: Dieses Leder aus Häuten verschiedener Tiere wird mit der Haarseite nach außen, also narbenseitig verarbeitet. Nappaleder ist in der Regel griffig, sehr elastisch und für die Verarbeitung zu Bekleidungstücken gut geeignet.
Bekleidungsstücke unterliegen Trends, auch der Ledermantel macht hier keine Ausnahme. Zum einen gibt es immer wieder neue Schnitte und Längen. Mal ist der angesagte Ledermantel weit und lang, mal gibt er sich militärisch streng, mal kommt er in bunten Farben daher. Neben dem bewährten Nappa gibt es diverse, modisch interessante Materialien für einen Ledermantel wie zum Beispiel Knautschleder, Nubuk oder Antikleder.
Grundsätzlich ist ein Ledermantel keine ganz billige Anschaffung. Das gute Stück sollte dementsprechend vernünftig verarbeitet und von ordentlicher Qualität sein, damit Sie lange etwas davon haben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft seinen Ledermantel im Fachgeschäft. Ein Ledermantel ist praktisch: Er hält warm, schützt vor Regen, Wind und Schnee und kann - wenn Sie ein klassisch geschnittenes Modell kaufen - durchaus mehrere Modesaisons überdauern. Pflegen Sie Ihren Ledermantel mit den entsprechenden Pflegemitteln, er wird es Ihnen danken. So ist regelmäßiges Imprägnieren eine gute Sache. Manche Ledermäntel können Sie übrigens getrost in die Reinigung geben. Kleine Risse richtet der Lederfachbetrieb, der auch geplatzte Nähte repariert. Ledermäntel können sogar umgefärbt werden, so dass Sie aus einem alten Stück ein ganz neues Modell machen lassen können. Umarbeiten geht übrigens auch! Ein Ledermantel ist ein Kleidungsstück mit Coolness-Faktor, das sich mit vielen Stilen von lässig bis traditionell gut verträgt.