L-Carnitin

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema L-Carnitin.


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Daisuke: ffcr die interessante Antwort.Nach Kuhn feindt in jeder Generation einmal ein Aussterben alter Paradigmen statt und erzeugt die subjektive Empfindung des Paradigmenwechsels, der Befreiung und des Erfolgs. Ich sehe das als eine Eigenschaft des Forschergeistes an, der das wahrnimmt, sowie der Soziodynamik; weniger als Eigenschaft der Wissenschaft oder der Methodik.Dem Verlassen der Pfade stimme ich zu, auch dem in Frage Stellen. Sorge aber macht mir das Vokabel Agenda Setting . Es enthe4lt nach meiner Lesart ein Vorgeben worfcber gesprochen werden soll (im utilitaristischen Eigeninteresse) und hat mit neuen Ideen nichts zu tun, geht es doch um Lobbying worfcber nachgedacht werden soll, mit dem Ziel, dass andere auf den Zug aufspringen, Zeitschriften, Tagungen oder die richtigen DFG-BMBF-EU Programme entstehen. Es ist meiner Meinung nach ein hf6chst manipulatives Gesche4ft um Ressourcen, das den freien Blick auf Gebieteffcr Jahrzehnte trfcben und besche4digen kann.Auch ich bin auf Drittmittel angewiesen. Angewiesen in dem Sinne, als ich es machen muss, weil ich sonst finanziell und sozial gee4chtet werde. Diese Projekte arbeite ich relativ lustlos herunter, denn sie sind nicht Wissenschaft sondern Antrag-Abarbeiten und Trends und Erwartungen nachbeten. Wissenschaft passiert Samstag und Sonntag und in Freizeit. Dort entstehen dann auch die Publikationen, die der Lektfcre wert sind und die andere zitieren, ein oder zwei gute alle ffcnf Jahre. Bei Drittmittel entstehen nur (zu) viele Zeilen-im-Abschludfbericht-Publikationen. Ich empfinde Drittmittel daher als massive Behinderung meiner Forschungsarbeit und ringe mich mit wachsendem Selbstbewudftsein und angesichts abnehmender Lebenszeit zum Nachdenken mehr und mehr durch, auf sie ganz zu verzichten.Der Gegensatz Geistes- zu Naturwissenschaften ist mir als Naturwissenschaftler sehr vertraut, da ich intensiv den Diskurs suche und auch institutionell auf interdiszipline4rer Leitungsebene aktiv bin. Die Methoden erschienen mir anfe4nglich auch sehr fremd. Das Gespre4ch zeigte dann: Das beruht auf Gegenseitigkeit. Auch meine Methoden erscheinen dem Kollegen fremd. Damit relativiert sich ffcr mich sehr schnell das Vertrauen in das eigene Methodenrepertoire: Entstammt es nicht einer Gewohnheit, die deshalb nicht hinterfragt wird, we4hrend das nicht-Gewohnte bizarr anmutet. Wer aber den eingeze4unten Kleingarten akzeptierter Methodenverle4dft, kann nicht mehr in Wfcrde nachdenken: Er wird an den Gut achten der eigenen Kollegen scheitern, wenn er sein Fremdgehen nicht mit spektakule4rsten Erfolgen verteidigen kann, was Glfcck braucht, das die wenigsten haben.
Hannes: Achtung, bitte nicht auf diese wenig seriöse Forenwerbung hereinfallen. Es werden überall in diesem Forum links zu den Seiten orthomolekular-gesund.de und aminosäure.info platziert. Und diese Seiten sind reine Werbeseiten von einem Produkt namens Amitamin. Fallt da bitte nicht drauf herein. Beim Thema Arginin wird es ausführlich beschrieben: http://www.leserberichte.de/themen/arginin.htm
Doreen Meier: Mit Hilfe von L-Carnitin habe ich den JoJo-Effekt besiegt. Nun weiss ich, warum man Carnitin auch als Fatburner bezeichnet. Ich habe in 4 Wochen 8 kg abgenommen. Das ist nun 3 Monate her und ich habe die Pfunde nicht wieder draufbekommen. Eine gute Zusammenfassung über Carnitin habe ich hier gefunden: http://orthomolekular-gesund.de/aminosaeuren/carnitin/ Viel Erfolg beim Abnehmen!

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L-Carnitin - Vorkommen

L-Carnitin wird in unserem Körper gebildet, in dem sich hier die beiden Aminosäuren Methionin und Lysin synthetisieren. Dies geschieht vor allem in der Leber sowie – als Vorstufe – in der Niere. An der Bildung des L-Carnitin sind aber noch weitere Stoffe beteiligt, ohne die das L-Carnitin nicht synthetisiert werden kann. Diese sind die Vitamine B6, B12 und C, das Niacin, die Folsäure sowie das Eisen. Des Weiteren sind hier noch weitere Enzyme beteiligt. Der optimale Wert an L-Carnitin im menschlichen Körper beträgt etwas 20g bis 25g.

L-Carnitin findet sich des Weiteren auch vermehrt in rotem Fleisch, also im Lamm- oder Schaffleisch. In geringerer Konzentration findet sich das L-Carnitin auch im Schweinfleisch sowie im Fisch.

L-Carnitin - Wirkungsweise

Das L-Carnitin ist besonders wichtig für den Fettstoffwechsel.

Damit die Körperzellen immer über genügend Energie verfügen, benötigen diese Fettsäuren, doch gibt es nun langkettige Fettsäuren, die die Zellwände der so genannten Metochondrien, also quasi der Energiemotor der Zellen, nicht alleine passieren können. Diese benötigen Helfer, die ihnen den Weg bahnen – und das ist das L-Carnitin. Die langkettigen Fettsäuren heften sich an das L-Carnitin und gelangen so zu den Metochondrien, wo sie letztendlich in die wertvolle Energie umgewandelt werden.

L-Carnitin - Anwendung

Obwohl die Wirkungsweise des L-Carnitins den Schluss zulässt, dass es, wenn es vermehrt im Körper vorkommt, auch vermehrt Fettsäuren abtransportiert und sich diese nicht mehr in die Fettzellen einlagern können, hier es also auch nicht zu einer Gewichtszunahme kommt, wird dies so von Wissenschaftlern nicht bestätigt.

Bei dem L-Carnitin verhält es sich wie bei den Vitaminen: Herrscht ein Überangebot im Körper, wird dies nicht zusätzlich noch verwertet oder gespeichert, sondern ausgeschieden. Es kommt hier also nicht zu einer Energiesteigerung mit zusätzlich erhöhtem Fettverbrauch. Der „Verbrauch“ an L-Carnitin ist also immer konstant und kann nicht durch zusätzliche Einnahme von L-Carnitin-Produkten einfach erhöht werden.

Die Einnahme von L-Carnitin macht aber dann Sinn, wenn die optimale Versorgung des Körpers mit L-Carnitin nicht gegeben ist und die Biosynthese gestört wurde. Das so zusätzlich eingenommene L-Carnitin kann hier durchaus beispielsweise die Blutfettwerte senken, was sich zusätzlich noch auf eventuell vorhandene Herzkrankheiten positive Wirkungen hat.

L-Carnitin wird deshalb besonders von älteren Personen, Schwangeren oder auch Ausdauersportlern eingenommen, deren L-Carnitin-Haushalt gestört ist.