Laufrolle

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Laufrolle.


Leserbericht schreiben

(Keine Anmeldung nötig - Name frei wählbar)


Leserbericht schreiben


(erscheint beim Beitrag - frei wählbar)









Laufrolle - Chemische Beständigkeit

Prüfen Sie, unter welchen Umweltbedingungen (chemische Substanzen, Umgebungseinflüsse) Ihre Laufrollen eingesetzt werden. Denn durch eine sorgfältige Abstimmung aller Komponenten können Sie Beschädigungen der Laufrollen durch Korrosion, Oberflächenveränderungen, Festigkeitsverluste, Versprödung oder den Verlust von Schmierstoffen zu verhindern.

Laufrolle - Dämpfungseigenschaften und Fahrgeräusche

Für die Abstimmung zwischen Boden und Laufrolle gibt es eine einfache Faustregel: harter Boden – weiches Rad, weicher Boden – hartes Rad. Allerdings leitet eine harte Laufrolle durch Bodenunebenheiten verursachte Stöße direkt an die beförderte Fracht weiter. Unangenehme Fahrgeräusche können dazu kommen. Laufrollen mit elastischen Laufflächen aus Gummi oder Polyurethan sorgen hier für Abhilfe.

Laufrolle - Kontaktverfärbung

Wenn das Gummirad einer Laufrolle nach längerem Stand auf einem hellen Boden Spuren hinterlässt, heißt das Kontaktverfärbung. Wenn an Ihrem Einsatzort aggressive Reinigungsmittel eingesetzt werden oder Sie einen unbehandelten Naturboden verlegt haben, sollten Sie besonders vorsichtig sein und sich im Fachhandel beraten lassen.

Laufrolle - Abrieb

Der mechanisch bedingte Abrieb von belasteten Laufrollen nennt sich Kreidung. Dieser Abrieb lässt sich – besonders bei elastischen Bereifungen – nicht vermeiden, hängt jedoch auch von der Gummiqualität der Laufrolle ab. Die Kreidung kann mit einfachen Reinigungsmitteln vom Boden entfernt werden.

Laufrolle - Leitfähigkeit

Sie haben das sicher schon mal beim Anfassen einer Autotür erlebt: Ein nicht leitender Werkstoff, z.B. Kunststoff, hat sich durch Reibung aufgeladen und entlädt sich beim nächsten geerdeten Kontakt. Was dort nur lästig ist, kann woanders böse Folgen haben. Deshalb sollten Sie an empfindlichen Einsatzorten sicherheitshalber nur elektrisch leitfähige Laufrollen mit einem Ableitungswiderstand von < 10.000 Ohm einsetzen.

Laufrolle - Tragfähigkeit

Auf unebenem Untergrund, bei Türschwellen, Schienen oder auch bei Schlaglöchern, verlieren Laufrollen immer wieder kurz die Bodenhaftung. Sie werden schlagartig überbelastet oder es liegen nur drei von vier Rädern auf, die dann die volle Last tragen müssen. Eine einfache Formel (Eigengewicht des Gerätes plus Zuladung, geteilt durch drei) berechnet die benötigten Sicherheitsreserven für die Tragfähigkeit der Laufrollen.

Laufrolle - Radlager

Neben Lauffläche, Raddurchmesser und Schwenklager bestimmt das Radlager der Laufrolle die Laufeigenschaften und damit die Qualität der Rolle.

Gleitlager

Die einfachste Form der Radlagerung ist das Gleitlager. Es ist stoßunempfindlich, weitgehend wartungsfrei und je nach Materialbeschaffenheit auch korrosionsbeständig. Gleitlager sind ideal für Laufrollen an Geräten, die mit niedriger Geschwindigkeit über kurze Entfernungen bewegt werden.

Rollenlager

Das robuste und stoßunempfindliche Rollenlager wird neben den Gleit- und Rillenkugellagern überwiegend für Transportgeräterollen eingesetzt. Das Rollenlager zeichnet sich u.a. durch niedrige Einbauhöhe, einen relativ geringen Rollwiderstand und eine hohe Belastbarkeit aus.

Konuskugellager

Die besonderen Vorteile von Konuskugellagern gegenüber den Gleitlagern liegen im Einsatz von Kugeln, die noch bessere Laufeigenschaften bieten.

Rillenkugellager

Laufrollen mit einreihigen Radial-Rillenkugellagern besitzen die hochwertigste Art der Lagerung. Laufrollen mit diesen Kugellagern haben bei höchster Belastung einen extrem geringen Rollwiderstand.

Laufrolle - Schwenklager

Das Schwenklager einer Laufrolle entscheidet, wie wendig und flexibel eine Laufrolle funktioniert. Dabei eignen sich Gehäuse mit Gleitlagern besonders für geringere bis mittlere Belastungen (z. B. Stuhl- und Möbelrollen). Für größere Lasten bei Apparate- und Transportgeräterollen sind dagegen Gehäuse mit ein- oder zweifachem Kugelkranz die bessere Wahl. Der doppelte Kugelkranz verringert bei einer Verkantung der Laufrolle die Reibung im Gehäuse macht das System leichtgängiger. Laufrollen für empfindliche Laborgeräte und Krankenbetten verlangen höchste Laufruhe und Leichtgängigkeit. Für diese sensiblen Einsatzgebiete eignen sich am besten hochwertige Präzisionskugellager.