Lanzarote

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elke: Lanzarote gehört für uns zu den Inseln, die wir immer wieder gerne aufsuchen. Sie bezaubert uns besonders durch ihre eigenwillige Landschaft. Wir verbringen unseren Urlaub gerne in Puerto del Carmen, einem Ort an der Ostküste südlich von der Hauptstadt Arrecife. Es ist zwar ein Touristenort, aber wenn man im alten Ortsteil wohnt, hat man es schön ruhig und ursprünglich. Uns gefällt der Ort mit seinen schönen Stränden. Aber es gibt auch eine Menge an Einkaufsmöglichkeiten und viele Restaurants und Kneipen. Wenn man es etwas ruhiger will, kann man in den alten Stadtteil gehen. Puerto del Carmen verfügt über zahlreiche Apartmentanlagen und Hotels. Kaum zu glauben, dass es vor etwa 30 Jahren noch ein kleines Fischerdorf war. Wir erkunden die Insel gerne mit einem Mietwagen. Zu den Highlights gehört der Timanfaya Nationalpark. Dieses Vulkangebiet wirkt auf uns wie eine Mondlandschaft. Die gewaltigen Lavafelder entstanden im 18. Jahrhundert durch heftige Vulkanausbrüche. Die Berge schillern in verschiedenen Farbtönen von hellrot bis schwarz. Empfehlenswert ist eine Busfahrt durch den Nationalpark, bei der man auch die notwendigen Erläuterungen bekommt. Zu den weiteren Top-Attraktionen gehören die Höhlen Cuevas de los Verdes und Jameos del Agua. Cueva des los Verdes ist die größte Höhle der Insel. Es gibt einen 2 km langen Vulkantunnel zu sehen, beeindruckend ist auch die riesengroße Halle, die in 50 m Tiefe liegt. Sie wird wegen ihrer hervorragenden Akustik für Konzerte genutzt. Jameos del Agua. Cueva des besitzt einen Höhlensee, dort leben blinde Albinokrebse, die auf der Welt einzigartig sind. Der See macht den Eindruck, als wäre er sehr tief, in Wirklichkeit sind es aber nur ein paar Zentimeter. Auch außerhalb der Grotte ist es sehenswert, wir bewundern die vielen tropischen Pflanzen und betrachten in der Galerie die verschiedenen Ausstellungen. Eine Fahrt durch La Geria, dem Weinanbaugebiet auf Lanzarote, bietet wunderschöne Landschaften mit schneeweißen Häusern und dem Grün der Pflanzen. Der Wein wird auf traditionelle Weise angebaut. Bedingt durch die Trockenheit, haben die Bewohner der Insel eine ganz besondere Form des Weinanbaus gefunden. Bis zu 3 m tiefe Krater werden gegraben, ein Weinstock gepflanzt und mit Vulkanasche bedeckt. Diese speichert die Feuchtigkeit bzw. den Tau und führt sie den Pflanzen zu. Eine kleine halbkreisförmige Mauer aus Steinen verhindert, dass der Passatwind den Krater zuweht. Berühmt sind die Papagayo-Stränden, die in der Nähe von Playa Blanca im Süden der Insel liegen. Die hellen Sandbuchten beeindrucken uns mit ihrem glasklaren Wasser, das in verschiedenen Blau- und Türkistönen schimmert. http://www.trivago.de/insel-lanzarote-31882
Kriele: Für Leute, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, kein Auto fahren können/wollen und doch etwas sehen, möchte ich anmerken, daß man auf Lanzarote sehr gut selbst mit dem Normal-Bus Touren unternehmen kann. Anfahrt vom jeweiligen Ort nach Arrecife "Estacion del Guagua" (gesprochen Estacjon del gwagwa)und von dort gibt es viele Busziele, die man an einem Tag hin- und zurück erreichen kann. (Spätestens um 11.00-12.00 ab Arrecife losfahren. Auf Englisch fragen,dann bekommt man im der Estacjon auch die Busfahrpläne, wenn man den Ort, den man besuchen will, ansagt. Man muß ja nicht am gleichen Tag fahren. Die Fahpreise sind sehr moderat:Im Dezember 2008 kostete die Fahrt nach Haria ("Aria" gesprochen) nur 2,80 pP/Einfache Fahrt. Allerdings erreicht man folgende Orte nicht: Timanfaya-Feuerberge, Orzola und die Jameos del Agua (unbedingt ansehen, wenn man das erste Mal auf Lanzarote ist, dort gibt es gleich wenn man die Treppen herunterkommt, den See, in dem die weißen Krebse leben - und die Cueva Verde (liegt gleich "daneben"). Ach, und noch etwas: Taxis z.B. zur Jameos del Agua käme so auf 60 !!! Euro pro Tour, d.h. Hin und retour weit über 100, da lohnt es sich doch,mit dem Reisebüro zu fahren. Ich wünsche Euch allen dort sehr viel Spaß, man kann auch im Winter sehr viel schöne Tage voller Abwechslung haben.

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Wunder der Natur

Lanzerote ist eine der kanarischen Inseln und gehört damit zu Spanien. Allerdings liegt Lanzerote rund 1.000 Kilometer von der spanischen Küste entfernt. Lanzerote ist als Vulkaninsel berühmt geworden. Die karge Landschaft hat ihre ganz eigenen Reize, die man schon beim Anflug auf den Flughafen von Arrecife auf sich wirken lassen sollte. Denn auf Lanzerote waren die Vulkane noch im 19. Jahrhundert aktiv. Große Teile der Landschaft wurden mit Asche und Lava bedeckt. Wenn in dieser Landschaft Blumen blühen, wirkt das vor dem Hintergrund des schwarzen Lavagesteins exotisch und kontrastreich.

Die gesamte Insel steht als Biosphärenreservat unter dem Schutz der UNESCO. Nicht ohne Grund, denn auf der Insel wurden bislang nur um die 500 Pflanzenarten entdeckt. Darunter sind 17 Arten, die es nur auf den kanarischen Inseln gibt.

Strände ganz nach Geschmack

Im Norden sind die Strände weiß, im Süden braun – schwarze Strände findet man nur um El Golfo herum, einem halb im Meer versunkenen Krater herum, sie sind aber eher nicht zum Baden geeignet.

Höhlen

La Cueva de los Verdes ist ein Höhlensystem, das den Vulkan Corona mit dem Meer verbindet. Boten die Höhlen den Einwohner früher Schutz vor Piraten, ziehen sie heute Touristen an, für die ein Besuch zu einer unvergessenen Erinnerung wird. Nur an diesem Ort gibt es den weißen Hummer, den Langostino Blanco, der sich dem Leben in den Höhlen perfekt angepasst hat.

Nationalpark Timanfaya

Mit dem Autobus oder auf einem Dromedar erobern die Besucher den Nationalpark.  Zwischen Vulkanasche und versteinerter Lava sind noch immer aktive Krater zu entdecken. Gießt man Wasser auf so eine Öffnung im Boden, verdampft es blitzschnell mit lautem Getöse. In manchen Restaurants werden sogar Steaks angeboten, die über solchen Kratern gegrillt werden.

Unterkunft

Der Bau gigantischer Hotelhochbauten ist auf Lanzerote nicht erlaubt, was die Gäste zu schätzen wissen. Nur an sehr wenigen Stellen stehen dem Blick aufs Meer Häuser im Wege. Neben Hotels und Ferienwohnungen gibt es sehr schöne Ferienhäuser auf Lanzerote, die durchaus den Titel Villa verdienen. Oft gehört ein eigener Pool gleich mit dazu.

Wetter

Auf Lanzerote herrscht ein mildes Klima mit wenig Niederschlägen. Im August steigen die Temperaturen auch auf bis zu 30 Grad Celsius und selbst im Winter sinkt das Thermometer am Tage nicht unter 20 Grad.

Reisetipps

  • Es lohnt sich sehr, auf Lanzerote für ein paar Tage einen Wagen zu mieten, denn die Landschaft ist atemberaubend und die Orte abseits der touristischen Zentren sind recht ursprünglich.
  • Aufgrund der weiten Entfernung vom spanischen Festland empfiehlt sich die Anreise mit dem Schiff nicht, man reist besser mit dem Flugzeug an.