Mit ihren 378 Quadratkilometern ist die Kanaren-Insel La Gomera die zweitkleinste Insel der Inselgruppe. Der ungewöhnliche tropische Wald, wildromantische Berge und beeindruckende Täler prägen das Innere der Insel. Zum Welterbe der UNESCO zählt der Nationalpark Garajonay, der den Lorbeersilberwald mit seinen Farnen, Flechten und Moosen sowie interessante Vulkanschlote umfasst. La Gomera ist nämlich vulkanischen Ursprungs.
Solch eine herrliche Umgebung ist natürlich wie geschaffen, um sie in ausgedehnten Exkursionen zu erkunden. Besonders schön ist das Valle Gran Rey, das Tal des großen Königs, mit seiner exotisch anmutenden Terrassenlandschaft, in der auch Bananen angebaut werden. Vom Valle Gran Rey aus kann man Wander- und Bergtouren zum Wasserfall bei Arure, nach Las Hayas oder zum Tafelberg La Fortaleza unternehmen. Einen fast berauschenden Ausblick über das Tal können Sie vom Aussichtspunkt Mirador del Palmerejeo genießen. Ein Erlebnis sind auch die meist schwarzsandigen Strände, an denen man sich wunderbar im Atlantik tummeln kann.
Es gibt eine sehr interessante Besonderheit auf La Gomera: Die Ureinwohner, die Guanchen, benutzen eine Pfeifsprache, mit der sie sich über Entfernungen von bis zu zehn Kilometern hinweg verständigen können. Um diese ganz spezielle Sprache zu erhalten, wird sie von der UNO zu den schützenswerten Weltkulturgütern gezählt. Vielleicht hören Sie auf La Gomera ja auch einmal die Pfiffe der Sprache El Silbo.