Georgioúpolis

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Georgioúpolis
Georgioúpolis liegt im Norden Kretas direkt an der Küste am Fluss Almirós, der hier ins Kretische Meer mündet. Östlich von Georgioúpolis zieht sich ein kilometerlanger Sandstrand, westlich erheben sich die Felsen der Halbinsel Drápanos. Und wenn Ihr euch umdreht, dann habt Ihr einen tollen Blick auf die Weißen Berge. Eine traumhafte Lage also, die auch den Touristen und somit den Hoteliers nicht verborgen blieb, was sich allerdings noch nicht negativ auf den kretischen Charme von Georgioúpolis ausgewirkt hat.

Bis zum 19. Jh. war rund um Georgioúpolis nur eine Sumpflandschaft. Eine ideale Umgebung für allerhand Sumpfpflanzen und auch Schildkröten. Allerdings haben sich hier auch die Mücken sehr wohl gefühlt, was zur Folge hatte, dass zahlreiche Bewohner an Malaria erkrankten. Erst durch die Trockenlegung einiger Sümpfe durch die Anpflanzung von Eukalyptusbäumen, die dem Boden die Feuchtigkeit entzogen und die ärztliche Versorgung der Einwohner machten das Gebiet wieder bewohnbar.

Da aber nicht alle Gebiete rund um Georgioúpolis trocken gelegt wurden, sind noch für die Tier- und Pflanzenwelt wertvolle Lebensräume erhalten worden. So könnt Ihr dort Sumpfschildkröten und seltene Vögel beobachten.

Allerdings solltet Ihr, wenn Ihr in Georgioúpolis Urlaub machen möchtet, an entsprechenden Schutz gegen Mückenstiche denken, denn der Fluss und einige Sumpflandschaften sind ja immer noch vorhanden.