Frangokástello

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Frangokástello.


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Frangokástello
Frangokástello befindet sich an der Südwestküste Kretas. Das venezianische Kastell  liegt in einer malerischen Kulisse direkt am Libyschen Meer. Hinter Frangokástello liegt eine idyllische Landschaft, in der von den Kretern Gemüse angebaut wird und wo immergrüner Phrygana wächst, vor dem Frangokástello ein türkisfarbenes Meer und dazwischen ein schöner langer Sandstrand.

Und da die Touristen das Frangokástello nicht nur ab und zu besuchen wollten, sind zahlreiche kleine Pensionen und Ferienwohnungen entstanden, die aber so verstreut gebaut wurden, dass sie das Bild rund um Frangokástello nicht zerstören. Fürs leibliche Wohl gibt es auch einige Tavernen.

Im September allerdings solltet Ihr nicht gerade bei Frangokástello euren Urlaub verbringen, denn dann wird es hier unter Umständen etwas ungemütlich. Hier fangen sich regelrecht die Stürme, die zu dieser Zeit über Kreta ziehen und so kann es vorkommen, dass der Sand am Strand teils meterhoch hoch gewirbelt wird.

Die Stille rund um Frangokástello ist aber nicht das Einzige, was die Touristen zur Burg zieht. Die Kreter sind sich sicher: Hier spukt es!

Im Mai 1828 sind ca. 200 Griechen bei einem Kampf mit den Türken beim Frangokástello gefallen. Seither sollen die Toten noch im Strand vor dem Frangokástello liegen und jedes Jahr im Juni ziehen die Drosoulítes, die „Seelen des Taus", in der Morgendämmerung über Strand langsam zur Festung.

Wenn gewisse Faktoren wie totale Windstille und hohe Luftfeuchtigkeit stimmen, könnt Ihr vielleicht das Glück haben, diese „Seelen des Taus" auf ihrer Wanderschaft zu beobachten.

Wissenschaftler meinen, dass Luftspiegelungen für dieses Phänomen verantwortlich seien.

Frangokástello

Das Kastell ist noch sehr gut erhalten, zumindest die massiven Außenmauern mit seinen Wachtürmen und Zinnen. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und noch heute thront der venezianische Löwe machtvoll über dem Tor und brüllt Richtung Meer.

Ágios Nikítas

Die kleine Kirche ist gleich neben dem Frangokástello zu finden. Aber nicht nur die Kirche ist interessant anzuschauen. Mangels richtigem Glockenturm hängt die Glocke jetzt einfach in einem Johannisbrotbaum fast auf Bodenhöhe.

Die Kirche selbst wurde auf den Mauern einer damals jedoch sehr viel größeren Basilika gebaut. Die Grundrisse könnt Ihr heute noch erkennen, wenn Ihr genau hinschaut.

Baden

Beim Frangokástello gibt es 2 schöne Bademöglichkeiten. Zum einen ist das der Strand, der direkt vor dem Kastell ist. Er fällt schön flach ab. Neben dem Strand ist ein kleiner Fischerhafen angesiedelt und daneben befindet sich noch eine Lagune.

Dann habt Ihr noch die Möglichkeit, etwa 500 m weiter weg in die Bucht Órthi Ámmos zu laufen. Diese liegt direkt mitten in einer Steilküste, wodurch auch hier und da einige imposante Steinbrocken mitten in der Bucht liegen. Das, was die Anziehungskraft der Bucht allerdings ausmacht, sind die großen Sanddünen, die sich vom Meer über die Steinbrocken bis direkt zur Steilküste ziehen. Ein Naturphänomen, was nicht überall zu finden ist.