Eloúnda
Eloúnda liegt an der Nordostküste Kretas und ist ein Touristenort, an dem vor allem die Hotels der Oberklasse angesiedelt sind. Das ist aber nur ein Grund, warum in Eloúnda auch viele Prominente von Griechenland einen Teil ihres Urlaubs verbringen, denn der kleine Ort selbst kann vor allem durch seine Lage beeindrucken:
Eloúnda liegt an einer Traumbucht direkt an der Verbindung der kleinen Halbinsel Spinalónga mit Kreta. Die Lagune, die der Stadt vorgelagert ist, liegt windgeschützt vor den gleich dahinter ansteigenden Bergen.
Bei Kalidón handelt es sich um eine kleine Insel, die vor Eloúna liegt. Die Insel diente noch bis 1957 als Quarantänestation für Leprakranke. Geworben wird heute noch mit dem Spruch „Besucht die Insel der Qualen und des Todes". Zu sehen bekommen die Besucher hier die Hütten und Häuser, in denen die Aussätzigen damals lebten und bis zu ihrem Tod dort bleiben mussten.
Ólous ist eine versunkende Stadt, von der einige Wissenschaftler annehmen, dass diese direkt vor der Bucht von Eloúnda liegt. Tatsächlich kann man bereits von Land aus Häuser im Wasser erkennen, die einst einmal zu Ólous gehört haben sollen. Wenn Ihr aufs Meer hinausfahrt, könnt Ihr noch mehr Häuser und sonstige Mauern finden. Ólous wurde erstmals im 9. Jh. v. Chr. von Homer erwähnt. Im 2. Jh. n. Chr. soll es allerdings aufgrund des bis dahin angestiegenen Meeresspiegels und der Verschiebung der tektonischen Platten untergegangen sein.
Ein Besuch der Dorfkirche von Eloúna lohnt sich besonders in den Abendstunden, denn dann fällt das Licht direkt in die bunten Glasfenster, was ein bezauberndes Glanz erzeugt.