Chaniá

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Chaniá.


Leserbericht schreiben

(Keine Anmeldung nötig - Name frei wählbar)


Leserbericht schreiben


(erscheint beim Beitrag - frei wählbar)






Chaniá
Chaniá liegt an der Nordwestküste von Kreta und ist die zweitgrößte Stadt Kretas mit ca. 56.000 Einwohner. Die ehemalige Hauptstadt der Insel war und ist immer noch sehr beeindruckend und auf Schritt und Tritt begegnet euch hier die Geschichte vieler Jahrhunderte - und das bunt gemixt nicht nur in der Altstadt von Chaniá. Viele Besucher Kretas haben Chaniá schon den Titel der schönsten Stadt Kretas gegeben. Das nachzuvollziehen wird allerdings beim ersten Besuch wohl anfangs etwas schwer fallen, denn der erste Kontakt mit Chaniá findet zwangsläufig mit dem dortigen Verkehrschaos statt. Doch wenn Ihr es geschafft habt, euch nicht durch die vielen Autos und Busse abschrecken zu lassen, die sich hupend und drängelnd durch die engen Straßen quetschen - in Chaniá gibt es übrigens die meisten motorisierten Fahrzeuge Griechenlands pro Kopf gerechnet - wird euch die Atmosphäre, die von der Altstadt ausgeht, schnell in ihren Bann ziehen. Besonders am und um den venezianischen Hafen herum, von welchem viele verwinkelte und verträumte Gassen abzweigen, findet Ihr historische Gebäude, die teilweise mehrere Jahrhunderte in einem Haus vereinigen. So wurden auf antiken Mauern kurzerhand venezianische Paläste gebaut, die dann wiederum nach der Bombardierung 1941, in der weite Teile der Stadt zerstört wurden, mit neuen Baumaterialien wieder saniert wurden. In der einen Gasse findet Ihr viele Touristen, die mit euch die Stadt erkunden möchten, in der nächsten plötzlich Ruhe und Einsamkeit.

Um all diese Eindrücke auf sich wirken zu lassen, locken Bars, Restaurants und Cafes, die Ihr rund um den Hafen findet.

Aber nicht nur die Altstadt und der Hafen von Chaniá sind sehenswert. Besuchen solltet Ihr in Chaniá das Stadtviertel Chalépa, wo zu Zeiten, als Chaniá noch Hauptstadt war, die Diplomaten gewohnt haben. Auch der Stadtpark und die Grabanlage Elefthérios Venizélos sollten auf eurer Liste stehen.

Wer vom städtischen Trubel genug hat, kann sich an einem der Strände in der Nähe der Stadt entspannen oder von Chaniá aus in die bekannte Samariá Schlucht zu einer Wanderung aufbrechen.

Venezianischer Hafen

Der venezianische Hafen von Chaniá besteht eigentlich aus zwei Teilen. Den einen, den Fischer- und Jachthafen und den anderen, an dem sich die Touristen in den Straßencafes treffen. Das Hafenbecken ist umgeben von pastellfarbenen Häusern im venezianischen Stil, die früher einmal als Lagerhäuser genutzt wurden. Sehenswert ist auch die Hassan-Pascha-Moschee aus dem 17. Jahrhundert, die allerdings später erweitert und umgebaut wurde. Als Gebetshaus wird sie heute nicht mehr genutzt. Dann wäre da noch das Fort Firkas, von welchem Ihr einen tollen Blick auf den Hafen und die Stadt habt.

Kirche Ágios-Nikólaos

Die Geschichte der Kirche ist besonders kurios: erbaut als Dominikanerkirche, später erweitert als Moschee und heute genutzt als griechisch-orthodoxes Gotteshaus.

Stadtpark

Der Stadtpark von Chaniá gilt als Schönster von ganz Kreta. Abends ist der Park der Treffpunkt für die Einwohner Chaniás. Hier sitzt man im Freilichtkino oder im Parkkafenion.

Elefthérios Venizélos

Das ist eine sehr großzügig gestaltete Grabanlage, der buchstäblich Chaniá zu Füßen liegt.