Mögliche Einsatzbereiche von Klettband sind:
Klettband kann durch Kleben, Nähen oder Tackern auf vielfältigen Untergründen verwendet werden. Klettband benötigt zwei verschiedene Komponenten, die sich miteinander verbinden und so zu einem Verschluss werden. Man unterscheidet beim Klettband im Wesentlichen zwischen zwei Typen:
Das Hakenband besteht aus kleinen Häkchen, während das Flauschband aus kleinen Schlaufen zusammengesetzt ist. Beim Zusammendrücken von beiden Bändern können sich die Haken in die Schlaufen einhaken und zu einem Verschluss werden. Die Beschaffenheit von Haken- und Flauschband ermöglicht sehr viele Öffnungszyklen (bis zu 10.000) und wird somit vor allem in Bereichen verwendet, in denen ein häufiges Öffnen und Schließen von Klettband benötigt wird, z. B. bei Jacken und Taschen.
Das Pilzband besitzt anstatt von Haken kleine pilzförmige Köpfe, die sich mit den Schlaufen des Velourbandes verbinden. Diese Verbindung ist zwar sehr stabil, aber nur für wenige Öffnungszyklen geeignet (bis ca. 100). Das Pilz- und Velourband wird deshalb vorwiegend dort verwendet, wo Klettband nur selten voneinander gelöst werden muß, z. B. im Dekorationsbereich.
Die Kombination von Pilz- und Flauschband ist ebenfalls möglich. Diese beiden Komponenten ermöglichen einen extrem festen Verschluss, der sich allerdings auch nur schwer wieder öffnen lässt. Dieses wird nur dort verwendet, wo das Klettband sehr haltbar sein sollte und fast nie voneinander gelöst wird, z. B. beim Polstern und Bespannen von Möbelstücken.
Alternativ zu zwei einzelnen Bändern mit unterschiedlicher Struktur bekommt man auch „Rücken an Rücken“ (Back to Back) geklebtes oder kaschiertes Klettband, das beispielsweise auf einer Seite Hakenband und auf der anderen Seite Flauschband enthält. Dieses wird vorwiegend zum Bündeln von Kabeln oder Leitungen verwendet.
Neben der Oberflächenstruktur sollte man bei Klettband auf folgende Kriterien achten: