Für Schnittkäse wie Gouda, Tilsiter oder Edamer verwendet man Käsemesser mit meist recht breiter Klinge. Diese Messer werden auch Druckmesser genannt, weil der Käse, im Gegensatz zu einem Brot, nicht gesägt werden soll. Dadurch würden die Scheiben beschädigt und sähen weniger appetitlich aus. Die Klingen sollten immer durchbrochen sein. Dann kann der Käse nicht so leicht am Messer kleben bleiben, einfach weil weniger Fläche vorhanden ist. Mit einem Käsemesser, das zwei Griffe hat, zwischen denen sich die Klinge befindet, schneidet man besonders gleichmäßig und kann mehr Kraft einsetzen.
Für Weichkäse wie Brie oder Camembert eignen sich die etwas längeren Käsemesser, auch Serviermesser genannt, sehr gut. Es gibt sie in zwei Varianten. Bei der ersten Variante ist die Schneide nicht durchbrochen, dafür aber besonders schmal. Betrachtet man diese Messer von der Seite, dann fällt auf, dass die Schneide ein wenig nach unten versetzt ist. So gerät man nicht in Gefahr, den Käse beim Schneiden zu berühren.
Die zweite Variante ist ähnlich gestaltet wie die Messer für Schnittkäse. Allerdings ist die Schneide im Allgemeinen schmaler. Insgesamt sind beide Variante relativ lang. Die Messerspitze teilt sich in zwei Spitzen. Das ist optimal, da das Messer dadurch wie eine Gabel gehandhabt werden kann, mit der man den Weichkäse vom Servierbrett nimmt.
Einen Hartkäse wie zum Beispiel Parmesan kann man nicht in Scheiben schneiden. Vielmehr bricht man mit einem Hartkäsemesser, man nennt es auch Parmesanmesser oder Beilmesser, kleine Stücke aus einem Käselaib heraus. Die Klingen der Beilmesser sind kurz und breit. Manchmal sieht die Klinge wie ein Dreieck aus. Auch der Griff ist sehr kompakt, denn man muss viel Kraft einsetzen, um Hartkäse zu schneiden und da ist es besser, wenn man kräftig zupacken kann.
Sie finden im Internet eine reiche Auswahl an Käsemessern. Entscheiden Sie sich am besten für Produkte namhafter Hersteller und achten Sie auf eine ausreichend lange Umtausch- und Garantiezeit.