Der Nahe Osten und besonders der Jemen ist ein reizvolles Reiseziel. Allerdings ist die Sicherheit der Reisenden nicht immer gewährleistet. Deshalb sollte der Jemen nur in Reisegruppen mit einem zuverlässigen jemenitischen Reiseführer erkundet werden. Wer dennoch in den Jemen reist, kann herrliche Landschaften und faszinierende Städte erleben. Der Golf von Aden, das Arabische Meer und das Rote Meer bilden die Küsten des Landes.
Ein ganz besonderes Erlebnis sind die orientalischen Städte. Zum Beispiel Sana'a. Die beeindruckende Altstadt von Sana'a mit der restaurierten Stadtmauer und das lebhafte Geschehen auf dem Markt, auf dem es orientalische Gewürze, schöne Stoffe, traditionelle Wasserpfeifen und hübschen Schmuck gibt, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Wer in den Jemen reist, betritt ein meist unbekanntes kulturelles Umfeld. Darauf sollten Sie Rücksicht nehmen. Das gilt insbesondere für Frauen, denen empfohlen wird, lange, weite Hosen oder Röcke, eben solche Blusen und ein Kopftuch zu tragen. Allerdings sollten auch Männer darauf achten, dass die Kleidung die Beine bedeckt. Auch beim Fotografieren sollte man Zurückhaltung üben. Nicht nur das Fotografieren von Flugplätzen, Häfen und militärischen Anlagen ist verboten. Auch Frauen dürfen nicht fotografiert werden!
Trockenes, heißes Klima in der Wüste, gemäßigtes, zum Teil sogar kühles Klima im Gebirge und feuchte Hitze an der Küste - das Wetter im Jemen ist nicht überall gleich. Es ist zu empfehlen, auch warme Kleidung im Gepäck zu haben, falls es an Winterabenden kühl wird. Die beste Reisezeit sind die Monate Oktober und November, dann klettert das Thermometer im Durchschnitt bis auf 30 Grad Celsius, die Temperaturen sind damit niedriger als im Sommer.