Sie können Italienisch lernen, indem Sie die Volkshochschule besuchen oder ein Computerprogramm nutzen. Sie können aber auch vor Ort Italienisch lernen. Oder Sie engagieren einen Studenten, der aus Italien stammt, für regelmäßige Privatstunden. Wie Sie Italienisch lernen sollten, hängt ganz von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Lernerfahrungen ab. Beim Italienisch Lernen ist es – wie bei anderen Sprachen auch – sehr wichtig, dass Sie viel Italienisch sprechen!
Wenn Sie entschieden haben, auf welchem Wege Sie Italienisch lernen wollen oder können, haben Sie die besten Voraussetzungen, den für Sie richtigen Anbieter fürs Italienisch Lernen zu finden. Wer einen hohen Anspruch hat, sollte vielleicht an einer italienischen Universität Italienisch lernen. Und wer beim Italienisch Lernen auch die südliche Sonne und leckere Pasta genießen will, der entschiedet sich besser für einen kombinierten Sprachurlaub.
Nirgendwo können Sie besser in die italienische Sprache einsteigen als im Land selbst. Deshalb sollten Sie – wenn Zeit und Geldbeutel es zulassen – unbedingt in Italien Italienisch lernen. Ihr Vorteil: Während Sie Italienisch lernen, sind Sie Tag für Tag eingewoben in das italienische Lebensgefühl und hören ständig die Sprache, die Sie lernen. Italienisch lernen im vielfältigen italienischen Alltag ist einfach das Optimum.
Sie werden am besten Italienisch lernen, wenn Sie sich nach Ihren Bedürfnissen richten. Das gilt auch bei der Wahl der Unterkunft. Wollen Sie in der privaten Atmosphäre einer Gastfamilie Italienisch lernen? Dann sollten Sie sich für einen Anbieter entscheiden, der Ihnen eine Gastfamilie vermittelt. Wollen Sie lieber auf einem lebhaften Campus Italienisch lernen? Dann ist ein Sommerkurs an einer italienischen Universität mit einem Aufenthalt im Studentenheim für Sie wie geschaffen.
Wenn Sie bei einem seriösen Anbieter Italienisch lernen wollen, dann sollten Sie erst einmal darauf achten, dass er seine Kurse offen und detailliert beschreibt. Italienisch lernen werden Sie am besten, wenn die Gruppe nicht zu groß und nicht zu klein ist. Bei einem Sprachurlaub mit 20 Unterrichtsstunden pro Woche, in dem auch Zeit für Freizeitaktivitäten bleiben soll, ist eine Gruppengröße von 12 Personen ideal. Ein seriöser Anbieter informiert vorab über die Gruppengröße.
Auch das Kulturprogramm sollte vorab beschrieben werden. Zum Italienisch Lernen gehört, dass Sie sich mit der Kultur und den Umgangsformen des Landes auseinandersetzen können. Wenn sich dann das Kulturprogramm überraschend als Ausflug in den Freizeitpark herausstellt, muss Ihnen das ja nicht unbedingt gefallen. Schließlich wollen Sie ja Italienisch lernen – und nicht Achterbahn fahren.
Damit Sie sich nachher nicht ärgern müssen, sondern mit Genuss Italienisch lernen können, sollten Sie im Vorfelde alle Informationen des Veranstalters genau durchlesen. Und wenn Sie in der Entscheidungsphase die Möglichkeit haben, mit Menschen zu sprechen, die bereits Erfahrungen mit dem Italienisch Lernen bei bestimmten Anbietern gesammelt haben, sollten Sie dies unbedingt nutzen. Vielleicht finden Sie ja im Internet jemanden, der bereits mit dem von Ihnen ausgewählten Institut Erfahrungen gemacht hat.
Europäische Sprachenzertifikate (TELC) gibt es auch für alle, die Italienisch lernen. Es gibt je nach Fortschritt verschiedene Zertifikatsstufen, zum Beispiel „Start Italiano“ für Schüler, die erst seit kurzem Italienisch lernen.
Italienisch lernen ist nur schwer möglich, wenn Sie keine Gelegenheit haben, die Sprache auch zu sprechen. Schauen Sie sich deshalb nach einer geeigneten Gruppe um, in der Sie unverbindlich und in freundlicher Atmosphäre Italienisch lernen, indem Sie die Sprache einfach anwenden. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben, versuchen Sie es mit Lernprogrammen, die viele Sprechübungen enthalten.
Eine andere Idee ist eine digitale Brieffreundschaft mit einem Italiener oder einer Italienerin. Suchen Sie sich doch jemanden, der Deutsch lernen will. Dann ist Italienisch lernen ganz einfach: Sie schreiben Ihre Emails auf Italienisch und Ihr Lernpartner antwortet auf Deutsch.