Interimsmanagement

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Interimsmanagement.


Leserbericht schreiben

(Keine Anmeldung nötig - Name frei wählbar)

Anonymous: hikathi ich freue mich auf die hp ich finde es toll das ihr mir schreibt

Leserbericht schreiben


(erscheint beim Beitrag - frei wählbar)









Interims Management – Begriffsbestimmung

Das Wort „Interim“ ist lateinisch und bedeutet „Zwischenzeit“. Das Interims Management ist demnach ein Managementmodell auf Zeit, quasi eine Übergangsregelung.

Interims Management – Was steckt dahinter?

Ein Interim Manager ist eine für eine vorbestimmte Zeit eingesetzte Führungskraft, dessen Aufgaben zwar eher einer beratenden Tätigkeit gleichen, aber die die gleichzeitige aktive Umsetzung vor Ort zum Inhalt haben. Interim Manager werden beispielsweise dann von den Unternehmen angefordert, wenn der Unternehmensleitung sowie den Mitarbeitern das entsprechende Know-How fehlt, um Krisensituationen zu überstehen oder Umbrüche in der Unternehmensstruktur durchzuführen.

Interims Management – Interim Manager

Die „Manager auf Zeit“, welche bei den Unternehmen eingesetzt werden, sind meist Spezialisten auf ihrem jeweiligen Gebiet und idealerweise für die avisierte Aufgabe überqualifiziert. Sie verfügen über genügend Erfahrung und Sachverstand, um für die jeweiligen Situationen die passende Lösung parat zu haben. Sie sind meist „Einzelkämpfer“ und verfügen über keine Netzwerke oder sonstige kompetente Unterstützung innerhalb des Unternehmens.

Interims Management – Einsatzgebiete

Interims Management kennt viele Einsatzgebiete. Sie werden in den unterschiedlichsten Unternehmen gerufen, um hier eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen. Diese können unter anderem sein:

Im laufenden Geschäft

Wenn die bisherige Unternehmenskraft plötzlich ausfällt, kündigt oder gar stirbt, kann ein Interim Manager Vakanzen überbrücken. Er kann aber auch die vorhandene Geschäftsführung mit seinem Know-How tatkräftig unterstützen, wenn dieses im Unternehmen nicht vorhanden sein sollte.

Besondere Situationen

Die „besonderen Situationen“ sind sehr vielfältig. Hierunter fallen unter anderem Unternehmensgründungen, die besonders die Erfahrung des erfahrenen Interim Managers für sich zu nutzen wissen.

Das gleiche gilt für den Aufbau eines jungen Unternehmens oder dessen wirtschaftliche Weiterentwicklung. Auch hier ist ein zeitlich begrenzter Einsatz eines Interims Managements durchaus sinnvoll.
Es kann aber auch sein, dass sich ein Unternehmen in einer Umbruch- oder gar Krisenphase befindet, in der kompetente Hilfe von außen benötigt wird, um hier wieder in die richtigen Bahnen zu finden. Hierunter fallen auch Konkurssituationen, Umstrukturierungen oder eine Privatisierung des Unternehmens.

Projektmanagement

Beim Einsatz eines Interims Managements in diesem Bereich bezieht sich die Aufgabe des Managers nicht unbedingt auf die Führung und Leitung des gesamten Unternehmens sondern eines einzelnen Projekts, welches aber nicht minder anspruchsvoll ist. Die Projekte können beispielsweise der Ver- oder Ankauf einzelner Unternehmensteile sein oder auch die Organisation eines bevorstehenden Börsenganges. Es kann aber auch sein, dass Standorte geschlossen oder neue Standorte erschlossen werden sollen. Selbst bei der Einführung einer neuen IT-Lösung in ein Unternehmen ist der Einsatz von Interim Managern gefragt.

Coaching

Beim Coaching hat ein Interim Manager die Aufgabe, die Unternehmensleitung zu unterstützen und zu leiten. Er ist hier also eher beratend tätig.

Interims Management – Kosten

Interim Manager stellen ihren Kunden einen vorher vertraglich vereinbarten Tagessatz plus Spesen in Rechnung. Unternehmen schrecken zuerst davor zurück, Interim Manager in die Firma zu holen, da diese aufgrund ihrer Erfahrung und ihres großen Know-How nicht gerade billig zu bekommen sind. Doch die Kosten, die hierfür aufgewendet werden müssen, sollten auch im Vergleich zu den Lohnkosten einer fest angestellten Führungskraft gesehen werden. Hierfür müssten neben dem monatlichen Gehalt Zusatzgratifikationen wie Provisionen etc. und die üblichen Lohnnebenkosten in Ansatz gebracht werden.

Außerdem wird in vielen Unternehmen den Führungskräften ein Dienstwagen gestellt und eine firmenfinanzierte Pension zugesichert. Interim Manager haben im Gegensatz dazu keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub oder bezahlte Krankheitstage. Dies alles fällt bei einem Interim Manager nicht an und so können die Tagessätze plus Spesen als feste Investition angesehen werden, die sich nicht durch laufende und versteckte Nebenkosten erhöhen kann. Berechnet werden lediglich die Tage und die Arbeit, die der Interim Manager auch tatsächlich geleistet hat.