Das Infrarot Thermometer kann die Temperatur von Gegenständen messen, ohne direkten Kontakt mit diesen zu besitzen. Um exakte Messergebnisse zu erhalten, sollte man beim Kauf eines Infrarot Thermometers auf folgende Dinge achten:
Das Infrarot Thermometer besitzt eine eingebaute Optik (in der Regel mit einer Brennweite von 50 bis 150 cm). Durch die Brennweite kann auf bestimmte Entfernungen das zu messende Objekt im Sichtfeld des Infrarot Thermometers dargestellt werden. Nur bei einer optimalen Abbildung des Objektes im Sichtfeld kann das Infrarot Thermometer einen exakten Temperaturwert angeben. Je weiter die Messentfernungen sind, desto größer sollte also die Brennweite beim Infrarot Thermometer sein
Da die Messobjekte verschiedene Oberflächen, Materialien und Farben besitzen, die unterschiedlich auf Infrarotstrahlung reagieren, variiert auch der so genannte Emissionsfaktor. Die meisten Objekte haben allerdings einen durchschnittlichen Emissionsfaktor von 0,95 und können so mit einem Infrarot Thermometer mit fest eingestelltem Emissionsfaktor gemessen werden.
Für eine professionelle Nutzung sollte das Infrarot Thermometer jedoch eine Einstellmöglichkeit (von 0,1 bis 1,0) besitzen, mit der man den Emissionsfaktor ausgleichen kann. Den Emissionsfaktor von bestimmten Objekten kann man entsprechenden Tabellen entnehmen oder mit speziellen Fühlern ermitteln.
Die Ansprechzeit bezeichnet die Dauer, die das Infrarot Thermometer benötigt, um die gemessene Temperatur auf dem Display anzuzeigen. Diese liegt bei den meisten Geräten bei unter einer Sekunde.
Je nachdem für welche Umgebung man das Infrarot Thermometer verwendet, kann man sich zwischen zwei Bauformen entscheiden:
Infrarot Thermometer erhält man in gut sortierten Elektrofachgeschäften und bei speziellen Herstellern im Internet. Man sollte darauf achten, eine ausführliche Bedienungsanleitung und eine ausreichende Garantiezeit zu bekommen.