Sérifos

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Sérifos.


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Sérifos

Die Insel Sérifos gehört zu den westlichen Kykladen. Auf Sérifos leben ca. 1.000 Einwohner auf einer Fläche von 75 qkm und das auf einer der schönsten Insel der Kykladen. Bereits bei der Einfahrt in den Hafen von Livádi erwartet euch ein faszinierender Anblick. Ein Strand, gesäumt von Bäumen, der in einer weiten Bucht liegt, darüber eine steile Felswand und ganz oben thront die Hauptstadt der Insel und rundet das fantastische Bild mit seinen weißgekalkten Würfelhäusern ab.

Trotz dieser Schönheit ist Sérifos noch weitestgehend touristisch nicht erschlossen worden. Die Urlauber konzentrieren sich eher auf die Bucht rund um den Hafen. Nicht mal in dem ebenfalls schönen Hauptort, der Chóra, gibt es ein Hotel oder ähnliches.

Also wenn Ihr Ruhe sucht und Einsamkeit, vielleicht sogar Wandern möchtet, seid Ihr auf Sérifos richtig. Schöne Ziele gibt es hierfür auf der Insel. So das Kloster Taxiárchis oder die wunderschönen, aber einsamen Strände, die rund um ganz Sérifos zu finden sind.

Angelaufen wird Sérifos von den Fähren von Piräus aus auf deren Route nach Milos.

Chóra

Der Hauptort von Sérifos liegt so hoch oben, sodass Ihr von hier aus einen tollen Blick auf die Hafenbucht habt. Noch schöner wird der Blick, wenn Ihr noch ein paar Meter weiter höher hinaufsteigt zu der kleinen Kirche Ágios Konstantínos.

Die Häuser sind teils direkt an die Felswand, teils an den steilen Bergkamm gebaut worden. Dadurch gibt es hier auch extrem viele Treppengassen, die es zu erkunden gibt. Hier findet Ihr noch das typisch griechische Leben, denn hier gibt es keine Hotels und auch die einzelnen Privatzimmer, die so manche Einheimischen vermieten, befinden sich außerhalb des Ortes.

Neben dem Ort selbst könnt Ihr das relativ kleine Heimatmuseum von Sérifos besuchen.

Livádi

Bei Livádi gibt es einen ca. 1,5 km langen Kiesstrand. Im Ort selbst findet Ihr Tavernen, Geschäfte und Übernachtungsmöglichkeiten. Auffallend ist, dass es hier keine einzige Kirche gibt. Livádi wurde nämlich für die Touristen regelrecht aus dem Boden gestampft, sodass man bewusst auf eine Kirche verzichtet hat.

Kloster Moní Taxiárchis

Das Erzengelkloster solltet Ihr euch unbedingt anschauen, wenn Ihr auf Sérifos seid. Von außen ist das Kloster, das Ihr im Norden von Sérifos findet, eher unscheinbar, aber innen ist es sehr ansprechend hergerichtet. Am Eingangstor wurde eine Pechnase angebracht, allerdings nur, um die Piraten abzuschrecken. Vom schönen gepflegten Innenhof führen zahlreiche Treppen und Arkaden in die unterschiedlichen Räumlichkeiten. Am meisten Platz benötigt verständlicherweise die Kreuzkuppelkirche aus dem Jahr 1447, wohl auch der älteste Teil des Klosters von Sérifos. In ihr könnt Ihr Gold- und Silberfadenstickereien anschauen, die wohl in dieser Art einzigartig sind. Auch schöne Holzschnitzarbeiten und wertvolle Ikonen erwarten euch hier.

Wenn Ihr das Kloster besichtigen möchtet, sollte Ihr dort morgens hin, denn Moní Taxiárchis wird heute nur noch von einem Mönch bewohnt und bewirtschaftet, der allerdings noch für alle anderen Kirchen und Kapellen auf Sérifos verantwortlich ist. Er zeigt euch aber gerne, sofern er da ist, die Räumlichkeiten des Klosters.

Órmos Koutalás

Hier findet Ihr mit die schönsten Strände von Sérifos.