Santoríni

Hier findet Ihr hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Thema Santoríni.


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Santoríni

Die Insel Santoríni gehört zu den südlichen Kykladen. Santoríni, die Insel der Farben, mit einer beeindruckenden Natur, weißgekalkten Häusern, blaue Kuppeln, schwarzes Lavagestein, faszinierend steil abfallende Kraterwände und vor allem ein im Mittelmeer einzigartiges Naturphänomen.

Santoríni besteht aus 1 großen und 4 kleineren Inseln, die alle dicht aufeinander liegen. Vor über 3000 Jahren explodierte der Kegel des damals noch aktiven Vulkans der bis dahin noch fast kreisrunden Insel. Gewaltige Mengen Lava strömten aus und so entstand ein großer Hohlraum unter dem Hauptgipfel. Das wiederum ließ den Boden einbrechen und ein großer Krater entstand, der heute den Namen Caldera trägt. Stehen geblieben von der Insel Santoríni sind die drei Inseln Thíra, Thirassía und Asproníssi. 197 n. Chr. kam es zu weiteren Ausbrüchen, diesmal allerdings in der Caldera, was die Insel Paléa Kaméni an die Oberfläche drücken ließ. Etwa 900 Jahre später, im 16. und im 18. Jahrhundert, kamen dann nochmals zwei Insel zum Vorschein, die 1925 aufgrund einer weiteren Eruption zur heutigen Insel Néa Kaméni verschmolzen sind. 1956 schlug die Natur das letzte Mal unerbittlich zu. Es kam zu einem Erdbeben, wobei viele Ortschaften auf allen Inseln von Santoríni fast komplett zerstört wurden.

Santoríni, eine Insel mit einer faszinierenden Entstehungsgeschichte und diese Geschichte ist überall spürbar und sichtbar.

Der Tourismus konzentriert sich auf die größte Insel Thíra. Diese hat eine Größe von 75 qkm und derzeit etwa 6500 Einwohner. Die beiden kleineren Inseln Kaméni und Asproníssi sind unbewohnt und auf Thirassía leben ca. 350 Einwohner.

Santoríni erreicht Ihr im Sommer über die Ost- sowie auch über die Westkykladen. Auch von Kreta aus könnt Ihr die Insel per Fähre oder Schnellboot gut erreichen. Wenn Ihr lieber mit dem Flugzeug anreisen möchtet, ist es hier auch kein Problem: Santoríni hat einen eigenen Flughafen.

Firá

Der Ort Firá, der allerdings offiziell Thíra heißt, aber von Einwohnern Santorínis Firá genannt wird, liegt direkt an der Abbruchkraterkante. Je näher die Häuser am Kraterrand liegen, desto enger und verwinkelter werden auch die Gassen. Hier drängen sich Wohnhäuser, Cafes, Terrassen und Tavernen eng an eng, um den Touristen die beste Aussicht garantieren zu können.

Da die Besucher der Stadt hauptsächlich von den Kreuzfahrtschiffen kommen, die Station auf Santoríni gemacht haben, ist das Angebot der Geschäfte an dem bevorzugten Standort am Kraterrand auch auf dieses Klientel abgestimmt. Teurer Schmuck, Designerkleidung und hochwertige Teppiche oder ähnliches werden hier in entsprechend ansprechenden Geschäften angeboten.

In der oberen Hälfte der Stadt und am Hauptplatz gibt es das Basarviertel mit den Souvenirshops und den anderen kleinen Läden, die Obst und andere kulinarische Köstlichkeiten für die Touristen, die hier ihren Pauschalurlaub verbringen oder als Rucksackreisende Zwischenstation auf Santoríni machen, anbieten.

Wenn Ihr Firá besucht, solltet Ihr dem Prähistorischen Museum einen Besuch abstatten. Hier findet Ihr zahlreiche Exponate vom alten Santoríni, als es noch eine Insel war.

Firostefáni

Von dem schmucken kleinen Städtchen Firostefáni, das auch mit seinen Aussichtsterrassen nahe der Caldera die Besucher anlockt, könnt Ihr einen besonders schönen Spaziergang direkt an der Kraterkante bis nach Imerovígli unternehmen. Besonders am späten Nachmittag ist der Spaziergang in den Sonnenuntergang fast ein Muss.

Thirassía

Die kleine Insel Thirassía neben der Hauptinsel Thíra ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel der Besucher von Santoríni. Ausflugsboote bringen euch zum dortigen Hafen Riva oder nach Cárfos. Von Cárfos dort aus könnt Ihr entweder eine kleine Wanderung unternehmen oder auf einem Muli reiten. Ziel sollte die Inselmittel sein und die dortige Terrassentaverne Panorama. Von hier aus habt Ihr einen tollen Blick auf Thíra. Ansonsten ist die Insel auf Besucher nicht eingestellt.

Oía

Oía liegt im Norden der Hauptinsel Thíra von Santoríni und hat neben den schönen weißgekalkten flachen Häusern, den Kirchen mit den typisch blauen Kuppeln auch einen wahren Wirrwarr an Treppengässchen. Besonders sind aber die Höhlenwohnungen, die hier in den weichen Bimsstein der Bewohner gegraben wurden.

Wohnen tun in Oía hauptsächlich Künstler und Kunsthandwerker, was man auch überall im Ort bemerkt, sei es durch den fast überall wahrnehmbaren Duft von Räucherstäbchen oder auch die Art der Musik, die durch die offenen Fenster klingt.

Pírgos

Pírgos ist die älteste Stadt von Santoríni bzw. von Thíra. Sie ist auch die am höchsten gelegene Stadt. Die Aussicht von hier oben ist faszinierend.

Períssa / Kamári

In diesen beiden Städten findet Ihr die schönsten Strände von Santoríni. Hier ist auch der Pauschaltourismus angesiedelt.

Mythen

Übrigens: Einige behaupten, dass bei der Eruption, die aus der Insel Santoríni, drei Einzelinseln gemacht hat, nicht ein Teil von Santoríni im Meer versunken ist, sondern das legendäre Atlantis.