Die Insel Kéa gehört zu den westlichen Kykladen. Auf der kleinen nur 20 qkm großen Insel leben derzeit ca. 2.500 Einwohner.
Kéa ist steil und bergig, aber sehr fruchtbar. Auf Kéa befindet sich streng gesehen eigentlich nur ein Ort mit Namen Ioulís, die Chóra. Ansonsten befinden sich hier und da verstreut auf der Insel noch ein paar Bauernhäuser.
An der Westküste von Kéa gibt es üppige Obst- und Baumplantagen.
Von Lávrion und Kíthnos aus wird Kéa regelmäßig angefahren.
Die Chóra von Kéa, Ioulís, sieht auf den ersten Blick zwar nicht typisch kykladisch aus, also keine weiß gekalkten Häuser und die Kapellen haben keine runden blauen Kuppeln. Es sind zwar immer noch die roten Giebeldächer, aber die Gassen, Treppen und anderen architektonischen Bauweisen sind eindeutig kykladisch und venezianisch. Die Stadt wurde seit der Antike bis heute durchgehend besiedelt. Sehenswert ist auch die Skulptur eines Löwen, die seit dem 6. Jh. v. Chr. hier steht.
Hier trudeln tagtäglich die Schiffe ein, um die Touristen zu bringen. Der Ort selbst ist eher unbedeutend, Ein Fotomotiv jedoch bieten die beiden Leuchttürme, die links und rechts der Einfahrt zum Hafen von Kéa liegen.
Hier sind die meisten Touristen auf Kéa zu finden. Ein 300 m langer Sandstrand macht das Bleiben neben den Tavernen und Bars ebenfalls sehr angenehm.
Das Kloster liegt auf einem Berg direkt über der Chóra. Ein Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der wunderbaren Aussicht - von hier aus könnt Ihr sogar die Inseln Euböa und Ándros sehen. Der Priester und seine Frau, die das Kloster heute noch bewirtschaften, sind auch nette Gastgeber.